Informationsproblem, ich komme …!

November 16, 2009

Hallo Leute, diese Woche war wirklich von obigem Satz geprägt.

Montags zuerst das Beratungsgespräch im förderraum St. Gallen. Es klappt zuerst gar nicht! Die Praktikantin hat mich auf den Zeitpunkt bestellt, an dem die wöchentliche Rapportsitzung stattfindet – an der sie unbedingt teilnehmen soll! Danach beginnen wir mit dem Gespräch. Es zeigt sich schnell, dass sie ein Anliegen im Vertrag die ganze Zeit falsch verstanden hatte und dies nicht artikuliert hatte. Na toll, also nochmals alles von vorne – ich drehe beinahe durch! Danach wird es aber besser. Wir basteln, mit der Card-Sorting-Methode, ihre Klassifikation nach. Hier wird sie endlich wach. Wir tauschen viel Fachwissen aus und ich kann ihr wirklich sehr gut helfen. Zum Schluss ist sie happy und ich habe genügend Material, um meine Arbeit zu schreiben. Na also! In Chur komme ich eine Stunde früher als berechnet an und gehe so noch ins Spital zu einer Tante hier in Chur. Es sieht ganz schön schlecht aus! Sie kann sich kaum mehr rühren, hat fast keine Kraft mehr und hängt nur noch am Sauerstoffgerät. Hoffe, sie hat ihr Testament geschrieben (kein Witz!). However, danach Training und noch TV-Kucken – ich kann nicht mehr!

Dienstags einigermassen ruhig, am Mittwoch dafür morgens gleich zwei Sitzungen: Projektkurs und Seminar. Wir brauchen extrem viel Zeit, doch es läuft zum Glück sehr koordiniert ab. So gesehen ist’s kein Problem. Donnerstags abends haut’s mich noch ein wenig vor die TV-Kiste, am Freitag morgen schlafe ich gut aus und arbeite weiter an der Info-Consulting-Arbeit. Das Info-Gespräch vom Montag war, auch auf Tonband angehört, eindeutig: Sie verpasste es, den Vertrag zu korrigieren und unterschrieb die falsche Version. Selbstverständlich wurde ich hernach für alles verantwortlich gemacht – ein professioneller Berater wäre längst ausgerastet!

Samstags dann dafür etwas ruhiger und am Abend Ausgang mit einem Ex-VK. Wir hatten’s echt gut zusammen und machten eine kleine Beizentour – über Gossau bis nach St. Gallen. Das Reden über meine eigenen Erlebnisse im Verein tat gut. Zum anderen redeten wir viel über sein Studium. Besonders angetan hatte es ihm das Kommunikationsfach – ich merkte dies daran, dass er mich auch noch in total besoffenem Zustand vollabern konnte. Sonntags dann die Entlassung des alten Mesmerpaares und des Stadtpfarrers von Wil. Die Messe war echt herrlich, das Essen im Pfarreizentrum nachher auch. Es tat gut, mal wieder mit alten Bekannten zu reden und mich persönlich von Meinrad zu verabschieden. Meinrad Gemperli hat so viel für unsere Gemeinde getan, dass es hier speziell erwähnt werden sollte! Danke vielmals nochmal Meinrad! Danach Fahrt nach Chur und noch ein wenig im Zug lesen. Bis nächsten Sonntag dann (hoffentlich) wieder – je nachdem, wie viel läuft …


Wer berädt hier wen?

November 8, 2009

Salut zusammen, die obige Frage hat sich diese Woche für mich gleich mehrmals gestellt.

Montag und Dienstag war der übliche Trott. Es war ein Glück, dass ich montags frei hatte und so noch einiges aufarbeiten konnte. Mittwochs begann die Lektion ICON (Info-Consulting). Wir nahmen den Ablauf von Change Management  durch: Schock, Verniedlichung, Einsicht, Akzeptanz, Ausprobieren, Erkenntnis und Implementation. Ich erkannte mit einem Schlag, dass ich, besonders nach dem abgesicherten Unfall von letzthin, noch weiter Lust auf Ausprobieren habe im Bereich Verkehrsdienst. Es war so extrem hart, wie ich bei den VKs rausgeflogen bin. Ich muss dies unbedingt mit meiner Psychologin aufarbeiten, denn die Erkenntnisse habe  ich echt noch nicht gewonnen! Am gleichen Tag aber abends der Film Hollywood Librarian. Die Bibliothek der HTW hatte geladen und wir füllten die halbe Aula. Nicht schlecht … Der Film selber war auch echt topp! Es ist echt extrem, wie der Bibliothekar gesehen wird im Film, als auch im Alltag.

Am Donnerstag abends dann die GV der Studentenschaft HTW Chur. Es war wirklich toll! Ein gutes Essen, tolle Stimmung und mir gegenüber echt hübsche Damen vom Wirtschafts-Studiengang. Die Stimmung war wirklich gut! Freitags dann das Beratungsgespräch beim Verein förderraum St. Gallen. Es dürfte hart werden, die Praktikantin dort will kein Wort über ihre eigene Befindlichkeiten preisgeben – obwohl dies mir sicher helfen würde! Wird noch gut werden beim eigentlichen Gespräch montags. Abends noch die Wahl des neuen Stadtpfarrers – so durchzogen. Die Wahl war sehr emotional, dafür wurden wir durch einen todlangweiligen Vortrag zum Bauprojekt des neuen Pfarreizentrums gequält. Unglaublich, die Typen machen die Uni und kennen nicht mal die wichtigsten Aspekte einer erfolgreichen Präsentation. Tolle Sache!

Samstags und Sonntags noch das Gespräch vom Freitag aufarbeiten und das Hauptgespräch am Montag vorbereiten, noch Projektkurs abarbeiten und Messe. Bis nächste Woche dann wieder …


Stürmische Zeiten

November 1, 2009

Hallo Leute, in den vergangenen Wochen war es derart stressig, dass ich gar nicht mehr zum Blogen kam. Deshalb mal alles der Reihe nach …

Die Ferienwoche war echt hart. Ich killte in einer Woche drei Leistungsnachweise, Ende Woche war ich beinahe krank. Mein Kopf schmerzte und war wie mit Watte gefüllt, die Nase triefte. Ich sah mich schon wieder beim Homöopathen sitzen, doch ich hatte Glück. Am Samstag ging ich mit einem Kollegen an die Olma. Er war noch nie an der Olma, so zeigte ich ihm alles: Degustationshallen, die Viehschau sowie meine üblichen Stände bei Swisscom und Nespresso. Das Iphone ist mir noch zu teuer, mal warten bis ich in einem Jahr fertig studiert habe. Nespresso-Kapseln vom neuen Aroma müsste ich in der Stadt kaufen gehen, ich verzichte dankend. Per Zufall laufe ich jedoch am Stand der Thermofonte-Matten vorbei. Schon seit langem bin ich auf der Suche nach einem Ersatz für die alte QRS-Matte. Es ist mir im Moment noch zu teuer, doch in einem Jahr könnte es durchaus eine Option sein …

Der Montag (19.10.) begann schon mal gut. Am frühen Nachmittag meine Sitzung mit einer Mitschülerin zum Schreiben eines Handouts für die digitale Langzeitarchivierung in Records Management. Eigentlich will ich noch ins Fitnesscenter vor der nächsten Gruppensitzung. Meine Kollegin nimmt jedoch jeden Satz der Arbeit einzeln auseinander, währenddem ich nebenan beinahe draufgehe … Als wir schon 10 Minuten im Verzug sind, zur eigentlich abgemachten Endzeit, sage ichs ihr. Sie fällt fast vom Stuhl, gibt vollgas und ich schaffe es 15 min. zu spät ins Fitness. Dort muss ich auch wieder im Eiltempo alles abtrainieren und hernach um 17.00 an die nächste Sitzung. Fazit: Einmal und nie wieder! Am Dienstag Nachmittag dann, nach Information Consulting, die nächste Gruppensitzung. Zum Glück sprachen wir noch über die Motivationsprobleme in der Klasse. Ich konnte mich einer kleinen Gruppe anvertrauen und erfuhr dort, dass ich als einziger anstelle von sieben nur sechs Module dieses Semester habe. So brachte ich diese neue Sitzung (Projektkurs) einigermassen motiviert hinter mich. Allgemein gefällt mir der Unterricht in Information Consulting (ICON) wirklich sehr! Wir nehmen hier so viel mit, es ist beinahe unglaublich. Ergänzt mit einer guten Prise Glaube wird denn auch alles einfacher.

Am Mittwoch machen wir einen Test zu den inneren Werten. Bei mir sind dies Ehrlichkeit, Liebe und Verzeihen. Immerhin weiss ich jetzt, warum ich nicht im Fokolar wohnen werde – es wäre mir einfach zu viel. Ich würde zwar tagtäglich lieben und verzeihen, doch inwiefern ich ehrlich sein könnte, ohne zuviel Schaden anzurichten?! Zudem wurde uns eingeschärft, niemals in einer Firma zu arbeiten, wo ständig gegen diese Werte verstossen würde. Holzauge sei wachsam! Der Donnerstag und auch der Freitag vergehen wie im Fluge. Auf der Masanserstrasse beobachte ich, auf dem Velo fahrend, einen Auffahrunfall. Es ist beinahe unheimlich, wie die alten Mechanismen wieder zu laufen beginnen: ABMH (Absichern-Bergen-Melden-Helfen) inkl. Verkehrsdienst – der Hammer! Ich kann ihnen genau sage, was sie wie machen sollen (Pannenblinker setzen etc.). Danach fülle ich mit ihnen das Unfallprotokoll korrekt aus und bin für sie beide Zeuge (niemand wurde verletzt). Dies gibt meinem Selbstwertgefühl wieder rechten Auftrieb. Samstags kommt mein Bruder zum Nachtessen nach Hause. Wir habens mal wieder echt toll zusammen, es ist echt fantastisch, wie wir untereinander zurecht kommen. Die Arbeit hält sich noch einigermassen in Grenzen.

Diese Woche ging auch einigermassen gut vorüber. Es stehen Besprechungen für das Seminar und Records-Management-Handout an. Das Handout ist nun quasi fertig, noch ein paar kleine Texte sind einzufügen und das Ganze ist beendet. Diesen Freitag kann ich dann dafür gemütlich angehen mit spätem Morgenessen und ein wenig Arbeitsplänen erstellen. Dafür gerate ich für das Beratungsgespräch ICON recht ins Hintertreffen und muss dort am Samstag noch recht viel aufarbeiten. Dies geht jedoch zum Glück ganz gut. Ich darf für meine ehemalige Lehrfirma eine Klassifikation entwerfen, dies wird sicher spannend … Ansonsten noch ein wenig Projektkurs am Samstag und heute noch Messe zu Allerheiligen (mit wirklich toller Predigt!), jetzt Blog und schon bald werde ich wieder nach Chur unterwegs sein.

Bis auf bald dann wieder, hoffe ich kann jetzt mehr reinschreiben!


Lässiges Weekend

Oktober 11, 2009

Diese Woche war mal wieder recht hart, dafür genoss ich umso mehr das Weekend …

Dienstags und Mittwochs hatte ich wiederum diverse Sitzungen für die HTW. Nun läuft wirklich etwas, langweilig wird es mir sicher nicht! Beim Seminar und beim Records-Management-Projekt – eine Beschreibung zur digitalen Langzeitarchivierung – wissen wir nun endlich, wo es durchgehen soll. Auch der Projektkurs wird nun immer logischer, allmählich aber sicher entwirrt sich das Chaos. Nach wie vor habe ich aber immer noch extreme Mühe damit, keinen Plan zu haben und das Ziel nicht zu kennen. Doch ich erstelle mir ein Positionspapier, in dem ich nochmals meine Stärken und Schwächen notiere. Es hilft, ich kann endlich wieder schlafen!

Mittwochs erfahre ich zuerst einmal, dass eine Verwandte in Andeer zur Kur ist – nachdem sie ins Spital musste wegen Atemproblemen. Dies haut mich zunächst recht nieder, denn ich mag sie wirklich sehr! Noch schlimmer wird es aber, als ich am Freitag in Andeer ankam und erfahren musste, dass sie wiederum ins Spital eingeliefert wurde. So ging ich baden. Zufälligerweise kam gerade noch die Sonne durch die Regenwolken, so hatte ich noch glänzenden Sonnenschein im Bad. Danach ging ich, leider etwas zu spät, zum Mittagessen ins Restaurant beim Heilbad. Das Essen wurde sehr knapp geliefert und ich musste es zum Schluss recht runterschlingen – schade drum! Hernach die Fahrt nach Bellinzona in strömendem Regen, schade! Dennoch kann  ich mir in Bellinzona gut die Zeit totschlagen. Ich gehe zu meinem Lieblingsrestaurant und bestelle einen Latte Macchiato mit Tiramisu. Leider hatte offenbar der Wirt gewechselt, so wurde das Getränk kalt geliefert und enthielt nicht mehr die extravagante Vanillestange. Wie auch immer, schon bald fuhr ich ins Fokolar. Es war so toll! Am Abend ass ich mit den Gen zusammen, wir hatten es echt gut! Es tat so wohl, meine Seele konnte ich wiedermal komplett ausbaumeln lassen. Leider komme ich in ein mieses Zimmer: Einer schnarcht, der andere dreht sich im Schlaf, zwei andere reden und atmen, als müssten sie ersticken. Na toll! So versuche ich in diversen Sesseln zu pennen und nehme am Schluss, morgens um 06.00 in bitterster Verzweiflung den Schlüssel für ein Zimmer von der Reception weg. So werden mir noch zwei Stunden Schlaf geschenkt!

Samstags dann bereiten wir am Morgen die Homeparty (Thema: Stark ohne Gewalt) vor. Ich bin beim Desserttrup, natürlich kommt mein Schleckmaul mal wieder zum Tragen – Diät adé! Ich schlafe in jeder Pause,  wann ich nur kann. So komme ich einigermassen gut über die Runden, vor allem weil ich mir sofort ein Einzelzimmer zuteilen liess – noch vor dem Frühstück! Am Nachmittag dann die Workshops. Zuerst sprach ein Polizist der Kantonspolizei Zug zu uns über das Projekt „Zug zeigt Zivilcourage„. Es war wirklich interessant. Es ist erschreckend, wie sehr die Empathie der Jugendlichen mittlerweile abgenommen hat und diese nur noch auf ihre Opfer einprügeln! Danach folgen zwei Erfahrungsberichte zum Thema Mobbing. Es ist echt interessant, doch was mir im Fokolar immer wieder fehlt ist die Frage: „Und was hast du aus dieser Situation gelernt?“ Leider kommt diese Aufforderung zur Reflexion selten bis gar nie, dies vermisse ich echt! Hernach der Workshop zum Thema Zivilcourage. Wir lernten, wie wir unsere Anliegen auf eine friedliche Art und Weise diskutieren und Situationen deeskalieren können. Danach die Homeparty selber. Nach dem Nachtessen gibts Disko, einen Film und Tische zum Spiele machen. Es läuft aber nicht mehr so viel wie letztes Jahr und ich bin echt müde, so gehe ich relativ früh zu Bett.

Heute Sonntag dann noch der Brunch, die Messe und Heimfahrt. Kaum zu Hause sah ich in meinen Internet-News den Link zum folgenden Ueli-Maurer-Filmchen. Für alle Ueli-Maurer-Skeptiker, wie ich einer bin, ein Brüller und für die anderen vielleicht auch mal ein Grund zum schmunzeln und nachdenken? Trotz all der kleinen Dinge, die nicht ganz stimmten: Physisch und vor allem auch psychisch konnte ich mich fantastisch erholen! Echt toll, bis nächste Woche dann wieder ….


Harte Woche

Oktober 4, 2009

Salut zusammen, diese Woche war wirklich hart und nicht nur angenehm, doch der Reihe nach.

Bereits am Montag hatte ich meine Probleme mit der Verdauung, doch am Dienstag bekam ich, vor lauter „nicht mehr drübersehen“ extrem Bauchschmerzen. Ich sah nicht mehr über den Berg und die alten Ängste kamen mal wieder hoch. Es war echt schlimm! Zudem hatte ich recht viele Ticks und die Klasse nahm somit indirekt wahr, dass etwas nicht stimmt.

Ab Mittwoch Nachmittag hatte ich Information Consulting. Wir bekamen den Auftrag, ein Beratungsgespräch zu simulieren. Zwischen mir und einer Kollegin herrschte eine solche Harmonie, dass ich ihr all meine Ängste vom Vortag anvertrauen konnte. War dies herrlich! Ich konnte alles nochmals an- und aussprechen, meinen Gedanken freien Lauf lassen. So toll! Die Dozentin half uns ebenfalls weiter, weil es recht kompliziert wurde. Die Dozentin und die Kollegin machten mir Mut, den von mir eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Meine Zweifel verschwanden und ich erlebte einen meiner schönsten Tage an der HTW Chur! Auch Donnerstags ging es sehr gut weiter mit der gleichen Dozentin. Es war buchstäblich das Atemholen vor der nächsten „Katastrophe“.

Freitags ging zunächst alles gut: Ich konnte die Recherchen für HIDI durchführen und im Zug alles lesen, was ich mir vorgenommen hatte. Auch mit der Diät ging es nun recht gut. Ich ging am Freitag dazu über, auch die Heimleiterin einzuspannen, welche an meiner Reaktion sehr Freude hatte. Viele Leute sagen mir in letzter Zeit, dass ich wirklich abgenommen habe. Am Samstag rief ich meinen Paten an zum Abmachen. Der Hammer: Seinen Velounfall hatte er nicht wegen dem Alkohol gehabt – obwohl seine Exfrau dies behauptet hatte! Mir gab es beinahe was!! Unverschämtheit, so jemanden sollte man einfach anzeigen!!!! However, heute noch eine herrliche Festmesse bei den Kapuzinern zum heiligen Franziskus (auch nicht gerade einfach, weil ich die Pflegemutter des W. sah, der mich jahrelang in der Sek terrorisiert hatte), danach sicher bald mal essen und Abfahrt nach Chur zur letzten Woche vor den Ferien …


Fitness und Kino

September 27, 2009

Hallo Leute, diese Woche war mal wieder alles vorhanden …

Diese Woche war schulisch recht hart. War mal ein Tag frei, war er auch schon wieder mit Arbeit angefüllt. Es ging wirklich einiges ab! Bei der Low-Carb-Diät schaffte ich es am Donnerstag endlich einmal, nicht mehr Nudeln sondern Gemüse als Beilage zu nehmen. Es wirkt wirklich, ich fühle mich nicht nur schlanker, sondern auch viel vitaler. Dies wirkt sich auch im Unterricht speziell aus.

Freitags dann das Neubestimmungstraining im Body Plaza Chur. Für meine Ansichten (siehe oben) wurde ich recht gelobt. Mein Trainer dort beschied mir, oftmals würden solche Veränderungen von den Trainierenden gar nicht wahr genommen. Das ganze Training war für uns beide ein Aufsteller in jeder Beziehung! Nun kann ich härter trainieren und mich auf den Muskelaufbau fokussieren. Es wird zwar streng, aber sicher lohnenswert!

Gestern Abend dann das Kino mit einem Ex-VK-Kollegen. Es war wirklich toll, wir verstanden uns prächtig und der Film „Cargo“ war auch spannend. Heute werden wir den Geburtstag von Vater noch etwas feiern und schon bald geht es wieder ab nach Chur. Bis nächste Woche dann.


Semesterstart und Feiern

September 20, 2009

Hallo Leute, diese Woche war geprägt von ganz unterschiedlichen Ereignissen …

Montags hatte ich zum Glück noch frei, so konnte ich noch die letzten administrativen Dinge fürs Studium erledigen. Leider hatte ich schlecht geschlafen, denn ich war wirklich zu sehr aufgeregt! Montags begann auch wieder das Fitnesstraining im Body Plaza. Dort zu trainieren ist wirklich genial! Zu diesem Thema muss ich noch ein paar Worte verlieren. Ich startete am Montag mit der Low-Carb-Diät. Mein Ziel ist bis Ende September die Morgen- und Nachtessen im Griff zu haben. Dennoch begann ich nun schon beim Mittagessen auf die Auswahl der Beilagen zu achten – wirklich toll! Ich nahm in einer Woche nicht nur zwei Kilos ab, sondern fühlte mich vitaler und fitter denn je. Besonders auffällig ist dies im Unterricht, ich kann vielmehr an einer Sache dranbleiben und habe nicht mehr einen derart überfüllen Magen am Mittag. Echt cool!

Auf jeden Fall werde ich weitermachen damit, denn dieses Semester wird echt hart! Abgesehen von zwei Kursen wurden uns in sämtlichen Fächern Semesterarbeiten von extremem Umfang angedroht. Ich bin zwar etwas skeptisch, doch wenn ich es bis hierher geschafft habe, dann werde ich das letzte Studienjahr wohl auch noch hinkriegen! Am Donnerstag trainiere ich am Morgen und am Abend ging es an die Studenteneinführungsparty. Wir gingen in diverse Restaurants, machten dort Spiele und mit jedem Bierchen stieg die Stimmung. Bei mir jedoch auch die Melancholie, so beim Zuschauen eines Securitas beim Verkehrsdienst und das Blackbeer im Toms im Zusammenhang mit der verstorbenen Jenny aus England. Wirklich krass. So schlief ich nur schlecht und hatte recht Kopfweh. Das Weekend ging jedoch sonst recht gut über die Bühne, heute konnte ich endlich meine Fotoalben fertig kleben … Bis zum nächsten Mal dann wieder, hoffentlich dann mit anderen Ausgangserfahrungen …


Friedhof und Klosterbesuch

September 12, 2009

Salut zusammen, es wäre sicherlich nicht sehr korrekt, die beiden letzten Wochen darauf reduzieren zu wollen – doch es waren nun mal die heftigsten Ereignisse.

Montag – Mittwoch schrieb ich zum letzten Mal am ADD-Blog weiter. Diese Arbeiten waren besonders hart, denn jetzt kam der VK-Austritt dran. Dies war schon recht heftig, doch auch die berufliche Laufbahn war wirklich krass! Es war echt schmerzhaft! Doch andererseits konnte ich, am nachfolgenden Tag, nochmals einen Blick in der Vogelperspektive darauf werfen und alles analysieren. Dies war wirklich wertvoll! Zudem konnte ich in der letzten Zeit mit vielen Leuten sprechen, so mit meiner ehemaligen Betreuerin des Entlastungsdienstes, meiner Patin und dem Kirchenmessmer. Nicht nur mein Dankeschön an sie, auch die vielen Erklärungen, die ich geben konnte, halfen ihnen und mir weiter.

Am Donnerstag fuhr ich per Zug nach Einsiedeln zu einer Bekannten und unterwegs ans Grab meiner Grosseltern väterlicherseits. Auf Grund meines ADS war das Verhältnis damals zwischen uns recht angespannt, doch der Besuch an ihren Gräbern half mir, ihnen endgültig zu vergeben. Mit der Bekannten in Einsiedeln hatte ich es super. Sie hütete mich auch als Kleinkind, wir sprachen viel und hatten es einfach toll zusammen. Am Samstag dann der Ausgang mit meinem Cousin in St. Gallen. Es war wirklich toll! Je länger ich studiere und aufgearbeitet habe merke ich, dass ich mit Bekannten und Verwandten viel mehr und gelöster reden kann. Es besteht, von meiner Seite her, einfach keine Barriere mehr. Mehr und mehr frage ich mich, ob ich mir, vor allem später, diese mehr einbildete … However.

Sonntag fuhr ich dann ins Kloster nach Hauterive mit einem guten Freund aus dem Fokolar. Am Montag kam er erst einmal später an und hatte so nur noch eine schlechte Busverbindung nach Hauterive raus. So fuhr ich nach Fribourg und hohlte ihn ab. Es war echt toll! Wir gingen ins Café du Populaire und holten den neusten „Le-Psy-Band“ (no 16) mit dem Titel „J’ai besoin des vacances“. Die einfachsten Geschichten übersetzte ich meinem Freund, so hatten wir einiges zu Lachen. Dienstags, am Fest der heiligen Maria, kostete ich wiederum reichlich Wein und wir liefen nach Posieux. Am Mittwoch ging es nochmals nach Fribourg zum Bierchen in meiner Lieblingsbeiz und zu Chocolat Villars. Ich kostete bewusst wenig wegen meiner begonnenen Low-Cab-Diät. Donnerstags hingen wir vor allem im Kloster rum und erhohlten uns recht gut. Wir hatten es echt toll zusammen – nicht nur, wenn es Wein gab! Ich verstehe mich mit ihm sehr gut, auch wenn er halt so seine „Mödeli“ hat, die aufregen können …

Heute war bei uns in Wil die Eröffnung des neuen Pfarreizentrums. Dies war echt toll! Die Messe mit dem Bischof gefiel mir und ich hatte gute Gespräche mit dem Pfarrer und dem Bischof selbst. Das Pfarreizentrum ist wirlich sehr schön geraten, es gefällt mir sehr! Weniger schön war eine Gruppe Jungwächtler, die mich noch immer nicht grüssen konnten. Mein Austritt dort ist schon 10 Jahre her, auch wenn nicht alles so schön lief – ich darf doch bitten! Zu allem Übel war einer von der „Gilde“ ein Nachbar, den ich eigentlich noch recht gut mag. Hols der Geier, vielleicht waren sie einfach zu sehr mit sich selber beschäftigt und ich mache mir Sorgen um nichts? Muss ihn wohl mal darauf ansprechen … Wie auch immer, bis bald dann wieder …


Tolle Geburstagsfete

August 30, 2009

Hallo Leute, der obige Titel mag ironisch gemeint sein und auch wieder nicht. Mehr dazu gleich …

Montag bis Mittwoch schrieb ich wiederum an meinem ADD-Blog. Es war extrem hart! Ich führte mir die ganze Sekundarschule zu Gemüte! Ich zog zwar Erkenntnisse daraus, was auch ich falsch gemacht hatte, doch ich sah auch wieder all den Terror vor mir. Dafür war die nochmalige Aufarbeitung der ersten Zeit bei den Verkehrskadetten äusserst schön! Was wir alles für Streiche machten, selbst auf unseren Posten!! Dazu kamen noch all die kleinen, aber feinen privaten Partys, welche wir gaben. Die Beziehung zu meinen Verwandten und Bekannten war auch extrem gestärkt worden, was ebenfalls sehr schön war! Ich konnte wiederum viele nützliche Erkenntnisse ziehen.

Am Donnerstag besuchte ich, nachdem ich meinen Gutschein im Sportgeschäft eingelöst hatte, meine alte Lehrfirma. Es ist für mich heute noch unglaublich, mit wie viel Willenskraft ich es schaffte, aus dem „geschützten Rahmen“ raus an die Fachhochschule zu kommen. Es hat was gebraucht, aber es hat sich ehrlich gelohnt! Ich wurde durch das neu gestaltete Servicebüro geführt und hatte eine nette Kaffeepause mit dem ehemaligen Leiter des Servicebüros. Dies war echt schön! Was mich hingegen echt störte war, dass in diesem von der IV unterstützten Betrieb alles neu war: Flachbildschirme, Möbel und im Büro der Geschäftsleitung sogar eine neue Kaffeemaschine. Sorry Leute, aber gerade in der jetzigen Debatte über Scheininvalide sollte man sich ein wenig mehr Zurück haltung auferlegen!! Am Nachmittag dann Weiterarbeit am Praktikumsbericht.

Freitag und Samstag arbeitete ich nochmals den ganzen Tag am Praktikumsbericht. Endlich, Samstags um 17.00, habe ich ihn endlich beendet! Danach gehe ich an die Geburtstagsparty eines ehemaligen VK-Kollegen. Dieser hatte, zu meinem eigenen Unglück, auch noch den ehemaligen Leiter Einsatze Stellvertreter und einen VK-Fahrer eingeladen. Mir gab es beinahe was!! So musste ich mich vom damaligen Leiter Stv. nochmals anfeinden lassen wegen der Einsätze unter der Woche. Er hat seine Haltung nach wie vor nicht geändert und sieht nicht ein, warum er sich entschuldigen sollte. Eine Entschuldigung wäre vielleicht auch einmal fällig für das hundsgemeine Gespräch von vor zwei Jahren, mit dem ich aus dem Verein rausgemobbt wurde!! Sauerei, verdammte!!! Diese beiden Leiter haben mir ein Teil meines Lebens zerstört – oder es zumindest tatkräftig versucht. Ihr seht, die Emotionen kommen immer noch hoch. Trotzdem weiss ich, unter welch grauenhaftem Druck damals alle standen und kenne auch die Hintergrundgeschichten. Aus der Sozialforschung weiss ich zudem, dass immer auch das Umfeld einen Menschen prägt. So gesehen kann ich ihm leichter verzeihen. Zum Glück verschwanden die beiden nach dem Nachtessen und die Stimmung besserte sich schlagartig. So war der Abend wenigstens einigermassen für mich gerettet. Fazit: Entweder der ehemalige Leiter Stv. oder ich – aber NICHT MEHR BEIDE an einer Party. Meine Energie war derart verpufft, von ihnen und von meinem tagelangen Arbeiten am Praktikumsbericht, dass ich nicht einmal mehr Lust hatte, mit ihnen nach St. Gallen in den Ausgang zu gehen.

Heute Sonntag werde ich noch die Daten sichern, den Praktikumsbericht auf Fehler durchforsten und noch ein wenig Fotos einkleben. Hoffentlich schaffe ich heute wieder eine rechte Beige – es sind immerhin über 200 Fotos! Bis auf bald dann wieder.


Ruhige Schreibwoche

August 24, 2009

Hallo Leute, letzte Woche tat ich vor allem eines: Schreiben, schreiben, schreiben.

Montag – Mittwoch waren wiederum die Blogeinträge für den ADD-Blog dran. Es war extrem hart. Diesmal ging es an die Blöcke „Schule 11 – 15″ und die Therapien der gleichen Alterskategorie. Besonders die Schule machte mich extrem fertig. Vermehrt waren auch wieder Agressionen spürbar. So fuhren wir am Dienstag abends zu einem Bauer zum Bohnen holen. Das Problem: Dieser hatte einen enorm grossen Hund. Vater nahm wohl die Bohnen von meinem Nebensitz, schloss aber die Autotür nicht. Der Hund kam und stand ganz ruhig dar, hechelte aber schon gierig. Ich sagte Vater zuerst freundlich,. dass er die Türe schliessen soll. Schliesslich geriet ich in Panik und fluchte recht rum. Die Bäuerin war entsetzt und ich hatte mal wieder einen Schock für’s Leben!

Donnerstag – Freitag dann der Praktikumsbericht der HTW. Es wird allmählich recht schwierig, schon die ganze Theorie zu integrieren ist nicht einfach. Zudem sollte der Bericht 15 Seiten umfassen – ich sehe jetzt schon, dass ich über das Ziel hinausschiessen werden. Dies kann ja noch heiter werden.

Montag Abend war auch die Orientierung über die Gemeindefusion Wil – Bronschhofen. Ich hielt mich mit Fragen bewusst zurück, doch es bleibt noch so vieles unklar. Bronschhofen hat riesige Schulden und der Umgang mit dem Geld ist für sie mehr als schwierig. Der Gemeindevorsteher, ein ehemaliger Architekt, stellt lieber Gebäude hin, als dass er nach den Folgen fragt. Ich sehe die Vorteile der Fusion ganz sicher, so die Stadtentwicklung, etc. Doch ich sehe auch die riesigen Nachteile, besonders finanzieller Art. Schade, denn ansonsten wäre Bronschhofen wirklich ein würdiger Partner!

Am Freitag gehe ich mit einem Ex-Studikollegen an die Winterthurer Musikfestwochen. Im Albani sehen wir uns Deaf Slam an. Es ist wirklich einzigartig! Eine solche Atmosphäre, diese Freude und Offenheit – es wirkte wirklich ansteckend! In der Pause wollte der liebe Kollege schon nach Hause. Noch heute werde ich den Verdacht nicht los, dass er mir einfach kein Bier bezahlen wollte. Dies, nachdem ich Oberschlauer ihm zuvor natürlich eines offeriert hatte. So kam er wenigstens „gratis“ davon, denn das Billet und die zehn Franken für das Deaf Slam hatte er trotzdem! Ich muss allerdings auch anfügen, dass seine jetzige Situation nicht einfach ist – auf Jobsuche und ein Studiumabbrecher, jetzt schon zum zweiten Mal!

Samstags dann toller Kinoabend mit einem Ex-VK-Kollegen. Wir gehen ins Kino und ich kann ihm auch viel von meinem Blog-Projekt erzählen. Ich glaube, diesen Schritt würde ich, ohne Mithilfe von Freunden und Familie, gar nicht schaffen! Am Sonntag kommen Tante und Onkel aus Flawil mit der ganzen Familie zu Besuch. Wir haben es wie üblich mega-gut zusammen, die Stimmung ist topp! Leider vergehen die Stunden derart schnell, dass man gar nicht alles besprechen kann, was man noch so möchte. Aber der nächste Besuch kommt bestimmt …