Arrivederci VK

Dieses Weekend war von vielen Emotionen und Gefühlen geprägt.

Am Freitag die Brauereibesichtigung (Calanda in Chur) mit unserer Studentenschaft. War wirklich eine coole Sache, der Austausch untereinander bringt weitere nützliche Inputs – und sei’s nur drei Biere mit Wienerli und ein Pokerspiel. Letzteres konnte ich leider nicht besuchen – nach der Besichtigung war ich derart besoffen, dass ich den Studikollegen zwar nach der Adresse, aber nicht nach dem Nachnamen fragte. Folge: Ein Wohnblock, 20 Türklingeln mit etwa 30 Namen – aber wo ist seine WG? Werde wohl das nächste mal genauer nachfragen müssen – oder eben weniger kippen.

Samstags die HV der Verkehrskadetten, meine Letzte zum Glück. Was für eine gottverd. … Vetterliwirtschaft!! Zunächst einmal waren Wahlen. Ich hatte die VK damals verlassen, weil mir der Leiter Einsätze nicht passte. Der Leiter stellt zuerst den Präsidenten zur Wahl. Dieser wiederum griff in die Trickkiste und stellte den gesamten Vorstand zur Wahl. Resultat: Entweder wählte man den gesamten Vorstand nicht oder eben alle zusammen. Hierzulande auch gerne als „Salamitacktick“ bezeichnet. Als Höhepunkt wurde ein VK, der keine Ausbildung abgeschlossen hatte (auf jeden Fall keine „richtige“ halbjährige mit den Rekruten, lediglich ein wenig Winken und einen Theorietest ausfüllen – aber was Ausbildung wirklich heisst, nämlich knochenharte Arbeit, hat er nie erfahren!!), in den Rang des Kaderanwärters (also der Stufe vor dem Kader!) gewählt und die beiden Burschen, die mir damals alle Unwahrheiten auf den Hals gehetzt hatten, wurden ebenfalls einen Rang nach oben befördert. Ich bin froh, dass ich weg bin!

Sonntags dann mal Entspannen von allem und viel schlafen, so es meine grenzenlose Wut zulässt. Danach einen echt herrlichen Braten verspeist, ein wenig Hausaufgaben und ab nach Chur retour. Jetzt noch ein DVD und schlafen. Gute Nacht allerseits.

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