Das grosse Lernen

So hart es auch ist, doch jetzt hat es begonnen – das grosse Lernen. Mein Studierzimmer ist wieder mal mein bester Freund geworden und mein Natel der Todfeind Nr. 1.

Nein, nein, nicht ganz so schlimm, aber fast. Letzte Woche noch recht stressig, überall noch die letzten Details für die Prüfung ausfeilen und eine Semesterarbeit abgeben. Am Freitag ging ich mit meinem Dad das Länderspiel Schweiz – Lichtenstein anschauen, war echt cool! Das neu eröffnete Station ist eine Wucht, von der Shoppingmeile bis hin zu den Sitzplätzen war alles topp! Die Stimmung war mitreissend, meine Geldscheine im Portmonnaie leider weniger – es reichte knapp für eine Minipizza, das Wasser spendierte mir die CS. Wir waren übrigens von einer Vertreterin der Credit Suisse eingeladen worden – zum Glück behielt ich mein Konto dort, wäre sonst arg peinlich geworden!!

Samstags die Lernplanungen erstellt, so dass ich weiss, was genau zu tun ist. Sonntags noch kleinere administrative Arbeiten, Stimmenzählen im Rathaus (alle 3 Vorlagen hochaus verworfen, wieder mal ist die SVP die absolute Verliererpartei) und das Geburiessen von meinem Bruder. War ganz gut, wir waren in Konstanz in einer ehemaligen Brauerei. Der Gerstensaft floss in Strömen und das Steak mundete sehr.

Montags dann Fahrt nach Chur, im Zug bereits gelernt. Heute dann der erste volle Lerntag, zum Glück noch nicht so heavy, Open-Book-Test vorbereiten und Englisch repetieren. Zudem tue ich alles, um den beschriebenen Zustand von vorhin zu vermeiden, so telefoniere ich oft mit Freunden oder gehe aus, so weit dies geht. Also, das war’s auch schon wieder, meine Augen tränen zu arg vom Heuschnupfen zum Weiterschreiben. Gute Nacht.

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