Viel habe ich wiedermal aufzuarbeiten, doch es ist auch viel geschehen. Am Montag (auch schon wieder vor zwei Wochen, ich weiss …) erfahre ich zuerst mal, dass wir nicht am Mittwoch, sondern erst am Freitag Nachmittag in die Ferien fahren. Auch nicht schlecht, so kann ich noch diversen administrativen Kram erledigen und mich mit einem Freund in Luzern treffen. Wir baden, liegen am See und haben’s einfach fantastisch zusammen. Das Morgenessen ist ebenfalls top, wir brunchen auf der Terrasse des Studentenwohnheims, echt herrlich!
Am Freitag Abfahrt ins Wallis, abends um 19.00 komme ich in St. Germain bei Savièse an. Zusammen mit meinen Eltern verbringe ich echt herrliche Ferien in den Mayens de My ob Sion. Am Montag besuchen wir Verwandte auf einer Alp im Turtmanntal, auch wirklich schön. Die Berge sind so nah, dass man am liebsten sofort aufsteigen möchte. Wie (schon beinahe überall) im Wallis sitzen wir aber nur rum, essen, trinken und reden, reden, reden … Dienstags kommt meine Patin aus Würenlos. Sie ist bereits recht alt (über 70), weil wir sie gut kennen, wird das Reden nicht allzu schwer. Als es etwas stockt hole ich spontan meine Ferienfotos aus dem „Schlafzimmer“, so geht’s gut.
Warum Schlafzimmer in „“? Nun, wir waren auf einer Mayensäss auf über 1000 Meter über Meer. Dort haben wir exakt 2 Zimmer und eine Küche mit WC und kleiner Mini-Dusche und natürlich kein Internet. Ich LIEBE DIESE FERIEN – und das meine ich ernst! Es ist so toll, dort zu leben, die Natur zu geniessen und einfach mal weg zu sein von aller Zivilisation. Wie auch immer, nach weiteren schönen Besuchen bei Bekannten fuhr ich am Samstag retour nach Wil.
Diese Woche startete ich meine Arbeit im Archiv des Ammann-Verlages in Zürich. Leute, es ist wirklich fantastisch! Die etwas spezielle Ordnung dort im Keller ist für mich kein Hinderniss, sondern reizt mich erst recht, meine Talente einzusetzen. Ich finde es herrlich, wie aus einem Chaos eine gesamte Ordnungseinheit entstehen kann, auf die der Kunde zugreifen kann. So wird das Archiv wirklich nützlich. Selbstverständlich kann ich nicht das ganze Programm durchziehen mit Indexierung eines jeden einzelnen Blattes Papier, doch schon die Namen der Korrespondenzpartner reichen. An dieser Stelle aber Stop, der Datenschutz! Wer mehr über „meine“ Praktikumsfirma erfahren möchte gehe doch einfach schnell auf http://www.ammann.ch/ Wirklich interessant, was die so vertreiben. Nebenbei bemerkt, ist Eric Emmanuel Schmitt einer meiner Lieblingsautoren!
So, genug für heute, bin ziemlich geschafft. Die Archivarbeit ist wirklich anstrengend! Habe übrigens die Verlinkung von Ihnen gesehen, Herr Graf. Vielen Dank dafür, es freut einen immer als (zukünftigen) Info-Wissenschaftler, auf Gleichgesinnte zu treffen. In welcher Beziehung stehen Sie zum Beruf? Sorry, dass ich den Kommentar nicht direkt abgebe, das Anmeldeverfahren bei Ihrem Anbieter lade ich mir heute lieber nicht nochmals auf!! Good night to everybody.