Die ewig langen Listen

September 28, 2008

Hallo zusammen, heute mal wieder Stimmen gezählt im Rathaus zu Wil. War auch nicht immer einfach, der obige Titel sagt genug dazu. Doch der Reihe nach.

Diese Woche war recht hektisch, obwohl es erst die zweite Schulwoche war. Viele Termine musste ich spontan noch wahrnehmen und somit war auch viel Freizeit wiederum in Schularbeit investiert. Es war gewiss nicht immer einfach … Nach der Schule noch hinzusitzen und an einem Projekt zu arbeiten, nachdem schon der Tag für die Schule draufgegangen war – dies ist echt hart. Doch andererseits freut es mich wenn ich sehe, wie die einzelnen Projekte vorankommen.

Am Freitag zuerst rechten Stress mit Schularbeiten. An diesem Tag dauerte die Zugfahrt etwas länger, so habe ich genügend Zeit zum Arbeiten. Freitag Abend ging ich, zusammen mit meinem Bruder und Tante und Onkel (väterlicherseits) an den Zürcher Flughafen. Nach kurzer Begrüssung (wir fanden uns zuerst nicht, weil uns besagter Onkel ein falsches Restaurant angegeben hatte …) fuhren wir zum Restaurant Gate 34. Es liegt direkt ausserhalb der Landebahn. Zunächst mal die Aussicht auf den Flughafen, der wirklich immer wieder faszinierend ist. Immer wieder, wenn ein Flieger startet, sehne ich mich zurück nach England. Wie gerne war ich dort drüben und geniesse noch jetzt, in Erinnerungen schwelgend, mal einen British Tea. Ich vermisse die Leute drüben manchmal wirklich! Nebst den Sehnsüchten, quasi als lindernde Beigaben, wird uns ein fantastisches Essen serviert. Zudem steht im Restaurant ein echtes Flugzeug, das wir besuchen konnten. Nach dem Essen fuhren wir noch an zwei Orte nahe der Landebahn, von wo wir die Flieger starten sehen konnten.

An den nächsten zwei Tagen dann vorallem das Stimmenzählen in Wil. Ich weiss nicht, ob ich so nochmals hingehen soll. Zwei Tage muss ich mich mit dem Bereinigen der Stimmzettel beschäftigen, eine stinklangweilige Angelegenheit. Immer wieder das selbe Repertoire mit den gleichen Zahlen, am Ende sah ich die Blätter beinahe nicht mehr. Zudem hatte ich als Partner einen alten, übereifrigen Haudegen. Er war zwar wirklich nett und wir lachten auch viel gemeinsam – doch er war halt doch etwas übereifrig. Beim Essen hatte er nur sehr kurz und stand danach Gewehr bei Fuss, um weiter auszuzählen. Ich bin beinahe gestorben … Nun ja, wenn wenigstens nur genügend Geld fliesst.

Daneben aber auch noch recht viel Schularbeiten (vor allem im Zug nach Chur retour) und diverse kleinere administrative Sachen. Trotz der ermüdenden Stimmenzählerei ein tolles Weekend und eine gute Woche, die Zeit vergeht so wie im Fluge. Bis in einer Woche dann wieder …


Das Studileben hat mich wieder

September 21, 2008

Salut zusammen,

echt wahr, jetzt bin ich wieder „voll im Business“ – wie man so schön sagt. Die erste Woche an der HTW Chur ist immer recht stressig.

Doch der Reihe nach. Am Montag der erste Schreck: Ich hatte die Strassenkarte falsch gelesen und fand das Schulzimmer nicht. Komisch, im 2. Semester …? Na ja, wenn die Zimmer komplett neu (und zu Beginn recht chaotisch) neu nummeriert werden, ist dies kein Wunder! So kam ich knapp zu spät am ersten Schultag – der Dozent war nicht gerade überrascht. Das Chaos hielt sich zwar noch in Grenzen, trotzdem sah man ein paar genervt wirkende Studenten und Dozenten die Treppen rauf- und runterrennen. Die restlichen Tage verliefen recht ereignislos, ausser dass die (na ja, sagen wir mal meisten) Studienfächer wirklich sehr interessant werden – der Arbeitsdruck indes auch! So setzte ich mich gleich in der ersten Woche hin und erstellt einen Arbeitsplan. Dies, nachdem ich meine Mails archivierte und dabei feststellte, dass ich vor einem Jahr einer Bekannten geschrieben hatte, ich sähe nicht mehr über den Berg. Besser so, der Schock kam ein wenig früher.

Donnerstags der Apéro unserer Studentenschaft Studring. Mehrere Stunden standen und sassen wir zusammen und ich hatte nach dieser turbolenten Woche mehr als ein Glas Alk nötig. Ich beging leider den Fehler, die alte Weisheit „Wein auf Bier, das rat ich dir. Bier auf Wein, das lasse sein!“ zu ignorieren. So war der Abend ab 21.30 für mich auch schon wieder gelaufen.

Nach ausserordentlich gutem Schlaf ein herrliches Frühstück, Erledigen der letzten Schularbeiten und ab nach Wil. An diesem Wochenende stand vor allem die Pagerevision im Vordergrund, die Fotoseite wollte neu gestaltet sein. Das Programm, das ich dazu benutze (Microsoft Frontpage) war mir auch schon hilfreicher. So dauerte es entsprechend lange. Gestern noch der Besuch von Nachbarn, wir hatten es echt lustig zusammen. Heute noch Messe (zum Buss- und Bettag) und jetzt Blogschreiben.

Heute Abend gibt’s noch ein wenig Page und Louis de Funese, eine Original-DVD aus Paris. Wird sicher witzig. Bis in einer Woche dann und good Nigth.


Kloster und Alltag

September 14, 2008

Salut zusammen,

die letzte Woche war wirklich mal wieder erholsam. Von Sonntag bis Freitag weilte ich im Kloster zu Hauterive.

Am Sonntag reiste ich an mit dem 1. Klass-GA (Klassenwechsel). Bereits dies war wirklich erholsam, ich konnte viel lesen und auch mal zurücklehnen. In Hauterive besuchte ich bereits erste Andachten.

In den nächsten Tagen nahm ich nicht nur an Andachten und Messen teil, sondern ging auch viel wandern. Die Gegend ist so herrlich, wirklich einzigartig. Selbstverständlich auch mein Fribourg-Tag am Mittwoch. Das meiste Geld verbrauchte ich in der Schokoladenfabrik Villars, denn ich hatte noch zahlreiche „Schulden“ offen. Diese Fabrik ist wirklich toll, der Shop erfüllt sämtliche Wünsche für Schleckmäuler. Neu und ebenfalls gourmet-mässig hype ist die Praliné-Ecke, wo ich mich auch gut und gerne bediente. Danach ein wenig durch die Stadt schlendern und oben auf den Hügel zum Bourgoillon. Das Mittagessen nahm ich im Restaurant Populaire, eine wirklich coole alte Beiz in der Altstadt. Mein Black Beer (Guinness, logo) original aus der Bierbüchse im Belvédère, dem Restaurant mit der herrlichen Aussicht über Fribourg.

Das restliche Weekend verbrachte ich damit, mein Velo nach Chur zu transportieren. Heute kommen noch Verwandte, um Dads Geburtstag zu feiern. Es wird bestimmt toll, ich freue mich schon jetzt echt darauf! Morgen wird wiederum das Studium beginnen, bin gespannt, es soll ja strenger werden als auch schon … Bis auf bald dann.


Erholung im Kloster

September 7, 2008

Salut zusammen,

noch nicht ganz, aber in ein paar Stunden wird es so weit sein. Ich werde endlich nach Hauterive ins Kloster fahren … Diese Erholung habe ich auch wirklich nötig.

Am Freitag war mein letzter Arbeitstag im Ammann Verlag in Zürich. Die letzten Tage waren, wie praktisch bei jedem Arbeitgeber, recht stressig. Stolz schaute ich am Freitag auf mein erstes Archivprojekt, das ich für eine Firma erledigt hatte. Es war wirklich toll, ich war echt stolz! Es brauchte zwar viel Nervenkraft, doch schlussendlich ist doch was dabei rausgekommen.

An diesem Weekend einfach wieder mal chillen. Habe meine Homepage umgestaltet – oder zumindest damit begonnen. Eine Seite klemmt noch, dooferweise genau die Fotoseite! Na toll. Es werden bald noch mehr Links zum Weblog führen, ihr werdet sehen … Gestern war ich noch im Kino, der Film Wanted war angesagt. Ein wirklich cooler Film, wirklich empfehlenswert! Die Story ist zwar gut, die Actionsszenen aber nicht immer realistisch. Immerhin ein wenig realer als bei den Kill-Bill-Filmen, wo es ja nur noch ums Töten geht. Nein, danke, sehe mir lieber wieder mal einen Louis de Funese an in Original Französisch. Heute noch ein wenig packen und abreisen. Bis auf bald dann.


Archivarbeit ist hart!

September 1, 2008

Salut zusammen,

ja, es ist effektiv so, Archivarbeit ist und bleibt hart. Vor allem, weil in unserem Unternehmen eigentlich keine Pausen gemacht werden … Die Woche wird so besonders hart.

Doch der Reihe nach. Montag bis Freitag normal Arbeiten, weil die Pausen quasi illegal sind werden sie auch entsprechend kurz. Wenn ich abends rauslaufe wird mir beinahe schwarz! Trotzdem ist die Chefin zufrieden mit mir und bot mir an, bei ihnen weiterarbeiten zu können. Mal sehen, das Studium wird auch viel härter als auch schon, so werde ich’s mir genau überlegen. Genervt hat mich auch die SBB!! Leute, fahrt mal eine Woche lang von Wil nach Zürich – ihr werdet beinahe einen Nervenkollaps kriegen. In einer Woche war ich nur 3 mal pünktlich. Ansonsten verpasste ich das Tram und musste die Zeit so nacharbeiten. Die Züge sind ständig überfüllt und wegen diesen Erstklassschafziegeln ist nun auch das Sitzen dort verboten. Vielen Dank, so kann man die Klassenunterschiede in der Gesellschaft auch noch mehr fördern. Kein Wunder, starten die Jugendlichen inzwischen Happy-Slapping-Attacken auf Zugbegleiter. Nicht, dass ich dies unterstützen würde, ich verabscheue Gewalt!! Doch trotzdem, ich kann es irgendwie nachvollziehen.

Am Wochenende noch ein wenig Geburtstag gefeiert bei einem Freund und nach Einsiedeln zu einer Bekannten gefahren. Interessant, den Einsatz der dortigen VK-Abteilung konnte ich genau analysieren und Fehler (Anlehnen und Massnahmen dagegen) sofort aufdecken. Zudem viel es mir leicht, einfache Gegenmassnahmen im Geiste zu ergreifen. Irgendwie möchte ich wieder ins Business bei meiner Ex-Abteilung, aber erst wenn die aktuelle Leitung weg ist. Die Stimmung soll ja supermies sein!! However, ich würde auf jeden Fall nie mehr Einsätze stehen, höchstens noch extern als Berater für Informationsmanagement – wo geschehen welche Abläufe und weshalb? Wie wird das Wissen weitergegeben und wie kann dies gefördert werden, etc. Ansonsten könnte ich mir auch eine Zweitausbildung als Verkehrspolizist vorstellen, nur schade, dass ich Dienstuntauglich bin. Schade? Ich finde es viel besser, denn mit einem Gewehr im Schrank könnte ich unmöglich leben. Weg mit diesen Dingern, bevor wieder irgend ein wahnsinniger eine hübsche junge Lady an der Busstation killt – oder Schlimmeres!

Hoffen wir das Beste für uns alle und die Schweizer Armee. Bis auf bald dann wieder und gute Nacht.