Die ewig langen Listen

Hallo zusammen, heute mal wieder Stimmen gezählt im Rathaus zu Wil. War auch nicht immer einfach, der obige Titel sagt genug dazu. Doch der Reihe nach.

Diese Woche war recht hektisch, obwohl es erst die zweite Schulwoche war. Viele Termine musste ich spontan noch wahrnehmen und somit war auch viel Freizeit wiederum in Schularbeit investiert. Es war gewiss nicht immer einfach … Nach der Schule noch hinzusitzen und an einem Projekt zu arbeiten, nachdem schon der Tag für die Schule draufgegangen war – dies ist echt hart. Doch andererseits freut es mich wenn ich sehe, wie die einzelnen Projekte vorankommen.

Am Freitag zuerst rechten Stress mit Schularbeiten. An diesem Tag dauerte die Zugfahrt etwas länger, so habe ich genügend Zeit zum Arbeiten. Freitag Abend ging ich, zusammen mit meinem Bruder und Tante und Onkel (väterlicherseits) an den Zürcher Flughafen. Nach kurzer Begrüssung (wir fanden uns zuerst nicht, weil uns besagter Onkel ein falsches Restaurant angegeben hatte …) fuhren wir zum Restaurant Gate 34. Es liegt direkt ausserhalb der Landebahn. Zunächst mal die Aussicht auf den Flughafen, der wirklich immer wieder faszinierend ist. Immer wieder, wenn ein Flieger startet, sehne ich mich zurück nach England. Wie gerne war ich dort drüben und geniesse noch jetzt, in Erinnerungen schwelgend, mal einen British Tea. Ich vermisse die Leute drüben manchmal wirklich! Nebst den Sehnsüchten, quasi als lindernde Beigaben, wird uns ein fantastisches Essen serviert. Zudem steht im Restaurant ein echtes Flugzeug, das wir besuchen konnten. Nach dem Essen fuhren wir noch an zwei Orte nahe der Landebahn, von wo wir die Flieger starten sehen konnten.

An den nächsten zwei Tagen dann vorallem das Stimmenzählen in Wil. Ich weiss nicht, ob ich so nochmals hingehen soll. Zwei Tage muss ich mich mit dem Bereinigen der Stimmzettel beschäftigen, eine stinklangweilige Angelegenheit. Immer wieder das selbe Repertoire mit den gleichen Zahlen, am Ende sah ich die Blätter beinahe nicht mehr. Zudem hatte ich als Partner einen alten, übereifrigen Haudegen. Er war zwar wirklich nett und wir lachten auch viel gemeinsam – doch er war halt doch etwas übereifrig. Beim Essen hatte er nur sehr kurz und stand danach Gewehr bei Fuss, um weiter auszuzählen. Ich bin beinahe gestorben … Nun ja, wenn wenigstens nur genügend Geld fliesst.

Daneben aber auch noch recht viel Schularbeiten (vor allem im Zug nach Chur retour) und diverse kleinere administrative Sachen. Trotz der ermüdenden Stimmenzählerei ein tolles Weekend und eine gute Woche, die Zeit vergeht so wie im Fluge. Bis in einer Woche dann wieder …

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