Der grosse Umzug

März 29, 2009

Hallo Leute, keine Sorge, ich zügle noch nicht … Dafür mein Bruder, sein gesamtes Zimmer musste umgeräumt werden. Doch der Reihe nach.

Generell war diese Woche schon etwas lockerer als auch schon. Wir hatten bereits Freitags frei. Somit konnte ich früher nach Wil reisen, was schon mal etwas Druck wegnahm. Dafür durfte ich am Freitag zum Zahnarzt. Auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Wieder hatte ich kein einziges Loch, ein echter Rekord. Meine Beisserchen hege und pflege ich auch schon fast extrem, Zahnseide und Mundwasser inbegriffen. Trotzdem musste ich die übliche Zahnreinigung über mich ergehen lassen. Am Nachmittag doch etwas angenehmer, der Coiffeur. Schon seit Jahren gehe  ich zu ihm, Leo Grögli in Wil machts wirklich gut und die Frisur sitzt perfekt. An diesem Tag beschäftige ich mich vor allem mit der Seminararbeit in Soziapsychologie. Ich merke, was beim Vortrag alles falsch lief und merke mir, erst den Text und danach den Vortrag anzufertigen – wenn ich dazu die Chance erhalte. Am Abend möchte ich mit einem Kollegen ins Kino, der aber krank geworden ist. So komme ich ganz schön ins Rotieren und muss schlussendlich das Billet retourgeben. Der Film „Slumdog Millionaire“ ist aber echt toll, aber auch erschütternd. Es ist wirklich schlimm, wie mit diesen Obdachlosen in Indien umgeganen wird – da werden Menschenrechte ganz alltäglich mit Füssen getreten. Die Spannung ist aber extrem gross, andererseits stimmt mich dieser Film echt nachdenklich.

Samstags dann abwechselnd meinem Bruder Zügeln helfen und die Semesterarbeit weiterschreiben. Daneben noch ein paar Texte durchlesen und am Abend herrliche selbstgemachte Pizza essen. Heute Sonntag dann der Kirchgang und nochmals ein gutes Sonntagsessen. Danach wahrscheinlich noch den IGEP-Blog schreiben – das Zügeln hat mich recht in Rückstand gebracht! Im Zug wahrscheinlich noch ein wenig English-Hausaufgaben und in Chur die Wäsche machen – muss wohl auch noch sein! Ich hoffe, dass der Trocknungskasten jetzt funktioniert, wenn ich „Klupperli“ verwende!! Bis nächsten Sonntag dann wieder.


Direktmarketing bei Psychologen

März 26, 2009

Salut zusammen, heute hat es mich doch beinahe hinten rausgehauen an der HTW.

SANDOZ VERKAUFT MEDIKAMENTE AN DEN KJPD GRAUBÜNDEN!! Kein Witz, die nachfolgenden Bilder belegen dies.

Heute hat der KJPD in unserem Hause, der HTW Chur, eine Konferenz.

Schild KJPD-Konferenz

Schild KJPD-Konferenz

Genau gegenüber steht die Pharmafirma Sandoz mit ihren Produkten:

Der Bildausschnitt beweist: Dies ist die Halle der HTW!

Der Bildausschnitt beweist: Dies ist die Halle der HTW!

Sandoz hat sich mittendrin aufgebaut!

Sandoz hat sich mittendrin aufgebaut!

Die Medikamente türmen sich!!!

Die Medikamente türmen sich!!!

JETZT WISSEN WIR ALSO, wie die Psychologen an ihre Medikamente kommen. Erschütternd und empörend, besonders im Hinblick auf die aktuelle Ritaline-Debatte (Sandoz ist übrigens NICHT die Herstellerin von Ritaline, dafür von sonst ganz vielen anderen Medis).


Kein Advanced-Certificate

März 22, 2009

Dieser Blog wird wohl recht entmutigend klingen für alle Studis, die jetzt daraufhin arbeiten (im Speziellen unsere IW’ler). Jedoch muss jede/r für sich selber entscheiden, doch der Reihe nach.

Die Woche verläuft eigentlich wie immer: Schule, Schule, Schule! Dienstags die Heuristiken besprechen, wir sind nun endlich fertig geworden. Die letzten Sätze mussten noch ausgefeilt werden. Hoffentlich stimmt es jetzt, ansonsten dürfen wirs später, wenn wir noch mehr Druck haben, nochmals schreiben! Am Nachmittag buche ich meinen Florenzaufenthalt! Super!! Mutter ging auf die genau gleiche Schule vor fünzig Jahren, sie wussste mir viel zu erzählen. Besonders auch über Lopian0 (Siedlung der Fokolar-Bewegung) und auch über die Schule – herrlich mitten in der Stadt gelegen. Die Sehenswürdigkeiten sind sehr nah, mit der Schule werden wir eine Menge besichtigen. Dies stellt mich echt auf, ich freue mich wirklich auf diese grosse, neue Erfahrung. Dafür beschliesse ich, das Advanced nicht zu machen. Gründe dafür liegen vor allem in der Zeitnot (verkürztes Semester) und der eher etwas holprigen Vorbereitung auf die Prüfung.

Das Weekend wird ein schöner Stress! Am Freitag dürfen wir nun schon um 08.15 antraben. Über diese Freitag-Spezialplan-Lektionen war ich zu Beginn echt wütend. Als ich die alten Unterlagen durchlas sah ich, dass man uns am Vorstellungstag versprochen hatte, dass am Freitag die ersten zwei Jahre frei sei. Nun, wie man sieht, war dem nicht so. Man hat uns brandschwarz angelogen. Diejenigen, welche neben dem Studium noch arbeiten sollten, sind jetzt die Angeschmierten!! Wie auch immer, ich komme zum Glück anders durch. Die erste Stunde am Freitag morgen reichte jedoch aus, um meine Wut vollkommen vergessen zu machen! Informations-Marketing stand auf dem Programm. Ganz konkret wurden wir darauf hingelenkt, wie wir später einen Betrieb marketingtechnisch führen sollten. So viele nützliche Informationen an einem Tag, und das erst noch gratis und franko. Das kriegt man wirklich nicht alle Tage!! Diese Fach könnte, nebst dem Schreiben von Pressetexten beim anderen Dozenten, durchaus mein Lieblingsfach werden.

Am Freitag Abend komme ich völig erschöpft heim. Es bleibt mir kaum Zeit, um die Bücher von Mutter über Florenz anzuschauen, da klingelts auch schon wieder an der Tür. Die Nachbarn treffen ein zu Suppe und Sandwichs (Fastentage Mutter!). Die Unterhaltung ist eher etwas langweilig … Ich versuche zwar das Niveau mit einem Vortrag über IW etwas anzuheben, Mutter will dies jedoch nicht. Nun ja, selber schuld!! Ein Versuch war es immerhin wert. Ich gebe ihr nachher dafür mein Geburigeschenk – ein Buch über ihre Lieblingskünstlerin. Sie freut sich riesig. Dies „steckt mich an“, so reinige ich das ganze Geschirr in der Küche. Die Unterhaltung war mir einfach zu langweilig geworden!

Samstags schreibe ich den Praktikumsantrag. Einen Tag (4.5 Stunden) investiere ich ins Schreiben, denn die Fachliteratur muss zur genauen Umschreibung der Aufgaben konsultiert werden. Leider ist noch etwas unklar, so muss ich den gesamten Bericht an meinen Praktikusmleiter senden. Bis das Ding mal weg ist!! Zudem muss ich noch in aller Eile die Datensicherung durchziehen – denn morgen bleibt nicht mehr viel Zeit übrig.

Wiedererwarten fahren wir Sonntags recht spät nach Konstanz. Lorenz und ich wollen noch ausschlafen – wohlweislich. Die nächste Woche wird garantiert nicht einfach! Danach Baden in Konstanz und ein herrliches Essen im Seerestaurant Seelig. Wirklich gut gekocht, für meinen Geschmack ist auch der Gratin echt toll! Danach Heimfahrt nach Chur, ich kann wirklich noch recht viel Arbeit reindrücken. Jetzt noch duschen und viel schlafen. Bi nächstes Weekend dann, ich werde Freitags frei haben, somit ist der Stress nicht allzu gross (dafür darf ich freitags zum Zahnarzt, na toll!).


Happy Birthday zum 26.

März 1, 2009

Salut zusammen, das grösste Ereignis wahr wohl mein 26. Geburi. Doch der Reihe nach.

Montags war ein ganz normaler Schultag, Rechtskunde, na ja. Auch schon unterhaltenderes erlebt. Dienstags jedoch war mein Geburtstag. Ich hatte nachmittags frei und konnte deshalb nach Andeer zum Baden gehen. Leider war ich nicht der Einzige mit dieser Idee, das Bad war ganz schön überfüllt. Dennoch hat es riesig Spass gemacht, nur ist jetzt leider der letzte Gutschein aufgebraucht … Abends dann ass ich, zusammen mit Klassenkameraden, im Restaurant Zollhaus gediegen Bünder Spezialitäten. Leute, dieses Restaurant ist echt empfehlenswert, auch wenn der Preis entsprechend ist. Danach gings weiter ins Toms, wo ich mit zwei Klassenkameraden und meiner Ex-Nachhilfe in Programmierlogiken noch recht „besoffen“ wurde. Zudem war es das Ende der Fasnacht, wir hatten es also schon sehr lustig … Tom hat wirklich was cooles hergerichtet für die Fasnacht, ein DJ legt mega-gute Musik auf. Herrlich!

Mittwochs ist mein „Suff“ zum Glück nicht ganz so schlimm. Den Donnerstag überstehe ich auch noch knapp, am Freitag habe ich zum Glück frei und kann ausschlafen. Lange ringe ich mit mir, ob ich das Advanced-Certificate machen soll oder nicht im Sommer. Ich entscheide mich vorläufig mal dafür und will noch austesten, wie gut dies geht. Anmeldeschluss ist erst am 23.03.09, somit habe ich noch zwei Wochen Zeit zum Ausprobieren … Das restliche Weekend verlief, nebst schulischer Arbeit, recht ereignislos. Jetzt noch die Wäsche erledigen und pennen. Bis nächste Woche dann …