April 26, 2009
Salut zusammen, eigentlich hätte es ganz ein normales Weekend werden sollen mit Lernen und Co. – doch es kam ganz anders …
Diese Woche war die letzte vor den Prüfungen. Es war in etwa ähnlich chaotisch wie in der „Stifti“: Lernen und gleichzeitig die Vorlesungen besuchen. Die Dozenten sind jedoch wirklich fair und erleichtern uns, so gut sie eben können, die Tests. Nichts illegales natürlich, aber sie geben uns z.B. die Inhalte genauer vor als in den Vorjahren. So können wir uns auch wirklich exakt und schnell vorbereiten.
Das Weekend beginnt mal noch recht geordnet. Am Freitag habe ich den Temin zur Vorbesprechung des Praktikumsantrags. Der Dozent, zu dem ich nach Zürich reise, überschlägt sich erst mal beinahe vor Lob. Ich hatte den Artikel extrem gründlich verfasst auf 7 Seiten. Dies wäre offenbar nicht nötig gewesen. Ich begreife nun, warum man nich beinahe nicht gewähren lassen wollte mit dieser Form von Antrag: Er war schlichtweg zu exakt!
Am Samstag verläuft zuerst alles nach Plan. Ich lerne die geplanten Module durch (English, SOPIM und IGEP) und komme wirklich gut voran. Ich fasse so neues Selbstvertrauen auf die kommende Testwoche, was echt gut tut. Am Abend jedoch beginnt das Chaos! Die Verwandten meinten, wir kämen zu ihnen und wir, dass sie zu uns nach Wil kämen. Entsprechend kochten beide ein schickes Essen, aber wir konnten ja nicht gleichzeitig an zwei Orten sein. So gaben halt wiedermal wir nach und fuhren nach Rheinau. Unglaublich, Vater war um 03.3o aufgestanden, um die Torte vorzubereiten und Mutter hatte einen Tag in der Küche verbracht. Sie war denn auch entsprechend wütend und sagte im Auto Dinge, die ich hier lieber nicht genauer ausschreibe. However, Vater durfte in diesem Zustand noch nach Rheinau und retour fahren. Ich konnte unmöglich fahren, denn ich war total übermüdet vom Lernen. Weil ich da so meine Erfahrungen gemacht habe (einmal fuhr ich eine Bekannte überlernt fast in den Tod!!), lasse ich lieber die Finger davon. Trotzdem haben wir’s noch gut zusammen, die Grosstante und auch die anderen Verwandten sind irre nett. Weil’s so lustig ist, kann Mutter auch ihre Wutgefühle ablegen und es wird für alle ein guter Abend.
Heute dann der Jazzbrunch des STV Wil. Die Musiker spielen echt super und das Brunchbuffet ist genial! Diesmal kommt ein Bekannter mit seinem Sohn mit, der in meinem Alter ist. Dies ist echt cool, nur bleiben sie etwas zu lange bei uns zu Hause. Der Sohn jenes Bekannten steht zudem ständig in meinem Zimmer rum. So verschicke ich prompt eine wichtige Mail ohne Anhang, na toll!! Die Eltern konnten ihn nicht aufhalten und mich „verjagte“ es beinahe. Was bin ich froh, wenn diese Prüfungswoche wieder durch ist. Bis nächstes Weekend dann, ihr werdet sicher erfahren, wie es lief …
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Verfasst von manuelkunz
April 19, 2009
Salut zusammen, in letzter Zeit war soviel los, dass ich nicht mehr schreiben konnte. Bei mir geht’s recht ab! In 2 Wochen sind die Prüfungen, da will einiges getan werden.
Am Montag vor den Ostern noch die letzte Gruppenarbeit. Danach noch recht viel Schule und packen – ein Riesenkoffer muss mit nach Hauterive. Am Donnerstag Abend reise ich per Zug und Bus mit einem guten Freund nach Hauterive bei Posieux ins Kloster. Es ist wirklich einzigartig!
Donnerstags eine wirklich schöne Messe und anschliessend das Essen mit den Mönchen. Wie üblich gab es Tofu und Reis mit Gemüse. Der Wein rundete den Gaumenschmeichel ab. Am Karfreitag wars dann weit weniger lustig. Zum Frühstück bereits schon mal Brot ohne Konfitüre – aber immerhin mit Butter. Dafür bin ich umso fitter, so lerne ich von 08.00 – 12.00 durch. Diese Lernphase gibt mir wirklich Mut und Gewissheit für die kommenden Lernwochen. Ich weiss nun, dass ich was leisten kann! Um 14.30 die Passionsliturgie. Es ist wirklich eindrücklich, alle Passagen der Leidensgeschichte Jesu werden vorgetragen. Es ist wiederum so hart, dass sich Michi und ich umarmen, um uns so etwas Halt zu geben. Das Wetter ist dafür diesmal super-schön, so können wir viel nach draussen. Die herrliche Natur und die Ruhe in diesem Kloster sind wirklich einzigartig. Am Samstag der übliche Ausflug nach Fribourg. Wir können diesmal den Berg rauflaufen zu einer kleinen Kirche, echt schön! Zuvor assen wir in der Stadt Fondue und waren wiederum bei Chocolat Villars. Ein kleiner Vorgeschmack auf Ostern, ich nahm wieder mal echt krass zu.
Die Osternacht wurde dann aber echt schön! Zuerst wurde das Feuer gesegnet und es fand eine Prozession statt, die mich stark an frühere Rorate-Gottesdienste erinnerte. Als Impressionen hier zwei Bilder:

Feuer auf dem Hof

Prozession im Lichtermeer
Ihr könnt euch vorstellen, wie verzaubert wir hier alle waren. Mehr kann man hier effektiv nicht mehr dazu sagen. Hernach ein herrlicher Apéro mit den Mönchen. Echt herrlich, nur ass ich wiedermal zu viel.
Ostersonntag und Ostermontag waren denn auch, wie immer, herrlich. Das Essen war super, die Stimmung gut. Wir waren wiederum viel in der Natur draussen und ich schlief viel. Es war auch nötig, denn die nächste Woche würde hart werden.
Das grösste in dieser Woche war wohl die Genehmigung des Praktikumsantrages am Freitag durch die HTW. Ich hatte wirklich Glück, beim ersten Mal klappte es. Selbst der Praktikumsleiter gratulierte mir herzlich per Mail, ich war und bin darauf echt stolz. Dies passiert echt nicht vielen Studenten, die Meisten verbessern noch ein paar Mal. Ansonsten war ich viel am Lernen und Vorträge bearbeiten, denn in 2 Wochen … Wie auch immer, bis nächsten Sonntag dann – ich hoffe sehr, dass ich dann noch einigermassen lebe -:)
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Verfasst von manuelkunz
April 5, 2009
Hallo Leute, der Titel verheisst viel – doch so schlimm war es nun auch wieder nicht. Aber alles der Reihe nach.
Dienstags die Gruppenarbeit des Informations-Management. Es war recht anstrengend, doch ich schreibe nun mal extrem gerne Zeitungsartikel – wenn auch nur simulierte. Am Mittwoch der letzte Tag ganz Schule. Diese Woche war die ISI in Konstanz. Ich ging nicht hin, weil ich mir mehr Zeit für die zahlreichen Schulprojekte nehmen wollte. Donnerstags gehts dann los mit English, gefolgt vom bereits erwähnten Artikel. Wie erwartet gings mir leicht von der Hand, nur eine Viertelstunde musste ich dazu brauchen. Um 14.00 der Check im Fitnesscenter. Das Ergebnis ist seltsam: Das Gewicht und der Fettanteil haben zugenommen, hingegen auch die Kraft beim Velotest. Komplett verwirrend. Trotzdem ein paar neue Übungen und Maschinen eingebaut bekommen und den Ratschlag, am Abend keine Teigwaren, Reis oder Kartoffeln zu essen. Ich war nach dem Training auf jeden Fall halb tot.
Freitags dann ein wirklich positiver Morgen! Mein Schulblog schreitet nun gut voran, endlich kann ich mir Zeit für die Recherchen nehmen. Jetzt kommt das Material zusammen, dies ist echt positiv!! Um 16.o0 das Gespräch mit meinem Mentor. Die Strategie für „nach dem Studium“ in Sachen Bewerbung ist nun gefällt: Kein Verstecken der ADD, sondern ruhig darüberstehen und die Stärken mehr hervorheben als die Schwächen. Hernach nach Hause gefahren, wo ich überraschenderweise nicht das erwähnte Chaos vorfand. Bei uns wurde die Wohnstube neu gestrichen und ich erwartete das Schlimmste – doch es kam nicht so weit.
Samstags dann die Bücher einräumen, für die Schule noch ein English breakfast machen und einen Bericht für Sozialkunde über Bildfälschung weiterschreiben. Damit war der Tag denn auch beendet, ich war echt müde. Heute noch Kirchgang – Feier auf dem Hofplatz. Unsere VK-Abteilung Fürstenland arbeitete sehr sauber und exakt, Kompliment! Gerade eben höre ich, dass Barack Obama alle Atomwaffen der Welt vernichten will. Dies ist historisch, ich bin mega froh, dass jetzt einer dies wirklich anpackt. Schon längst hätte dies geschehen sollen, endlich ist es soweit. Hoffen wir, dass es die Staatengemeinschaft auch wirklich schafft. Mit hoffnungsvollem Sinne bis nächste Woche dann.
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Verfasst von manuelkunz