Kurze Arbeitswoche

Mai 31, 2009

Hallo Leute,

diese Woche war vorallem von Ferien und Erholungszeiten geprägt …

Montag und Dienstag hatte ich noch Ferien. Diese Zeit nutzte ich für kleinere administrative Arbeiten. Der Montag war extrem heiss, ich entwickelte im abgekühlten Zimmer einen neuen Blog und erledigte die Buchhaltung. Dienstags vorallem die Freizeit genossen, denn am Mittwoch ging es wieder nach Chur zum Arbeiten.

Mein Chef und ich dröselten einen Arbeitsablauf auf, weil ich doch etwas lange am Bestand dran gewesen war. Die neue Methode bringt mir viel mehr Spielraum, weil es schneller geht – z.B. zum genauen Durchlesen der Sütterlin-Schrift. Interessant wurde jedoch erst der Samstag. Mit einem Kollegen fuhr ich nach Jakobsbad. Er wollte mich unbedingt in sein Hobby einführen, das Klettern. Hierzu benutzten wir den Kletterpark beim Kronberg. Die Einführung war noch harmlos, doch schon bald ging es in die oberen Gefilde hinauf. Ich starb fast vor Angst, denn zu allem Elend habe ich noch Höhenangst. Andererseits hatte ich endlich mal wieder den absoluten Kick! Mein Herz raste und ich konnte mal wieder den Survival-Mode benutzen. Dies klingt zwar schrecklich, doch zwischendurch liebe ich es, mich selber an meine Grenzen zu bringen. Solche Tage fördern zudem das Selbstvertrauen enorm, und dies erst noch gratis. Wofür Manager tausende von Franken hinblättern, bezahlte mir mein Kollege mit seinen Gutscheinen für CHF 23.00 alles. Zweifellos ein extremes Erlebnis! Danach liefen wir auf die Scheidegg, assen dort oben etwas und gingen schon bald wieder runter. Die Bahnfahrt wäre zu teuer geworden … Das Panorama war aber wirklich ausserordentlich!

Nachher fuhren wir zu ihm nach Hause und veranstalteten einen Grillabend. So konnten wir das herrliche Wetter total auskosten, dies war echt toll! Heute ist es bei weitem weniger schön. So ging ich in die Messe, schreibe jetzt den Blog und werde wahrscheinlich bald zu Mittag essen … Bis nächste Woche dann wieder.


Tessiner Ferien

Mai 25, 2009

Salut zusammen, endlich mal wieder Erholung pur – gefunden im Tessin! Doch alles der Reihe nach.

Die letzte Woche war mal wieder wirklich locker. Montags Arbeiten und schon am Dienstag wieder frei. An diesem Freitag ass ich gemütlich mein Frühstück und ging am Nachmittag mit einer Mitstudentin ins Café Marron in Chur. Der Eistee war ganz gut und wir redeten über Studium und Gott und die Welt. War echt schön, würde es sicher wieder machen – je nach Zeit. Danach ging es Schlag auf Schlag. Um 15.00 die Kolloquien an der HTW. Es tut mir gut zu sehen, wie diese genau ablaufen werden. Ich bekomme somit mehr Sicherheit für das Geschehen in einem Jahr. Ein Gespräch mit dem Studienverantwortlichen hilft mir zudem, meine Angst vor der bevorstehenden Bachelorarbeit zu nehmen … Danach noch Fitnesscenter, es ist echt warm, doch es klappt dennoch recht gut.

Am Mittwoch abend reise ich bereits per Bellinzona nach Giumaglio ins Tessin. Die Postautofahrt war herrlich, insbesondere die Abfahrt ins Tessin, nur leider verpasse ich den Bus ins Maggiatal. Der Zug kam zu spät und selbstverständlich wartete der Bus nicht! Vielleicht war es auch mein Fehler, denn ich konnte nicht schnell genug rausfinden, wo der Bus genau abfährt. Endlich komme ich an, es ist echt herrlich! Das Ferienhaus ist fantastisch, am Morgen wird frisches Brot von der Hausbesitzerin gebracht. Die Badewanne ist ein Juwel, ich badete im Kerzenlicht und entspannte mich wie schon seit Jahren nicht mehr vom Arbeiten. Die nächsten Tage werden fantastisch! Mein Bruder kommt am Donnerstag Mittag, gemeinsam wandern wir durch das Maggiatal. Leider bekomme ich Heuschnupfen und die Eltern wollen gerade dann noch einen Umweg laufen. Es lohnt sich zwar, ich kriege trotzdem beinahe die Krise! Am Abend gehen wir gemeinsam ins Grotto essen, fantastisch gekocht. Weniger schön ist die Katastrophe von Giumaglio, die Eltern hören nachts den Helikopter über das Haus fliegen. Dies war wirklich beängstigend, vor allem weil lange Zei niemand genau wusste, was geschehen war. Das Frühstück am Freitag morgen bleibt mir beinahe im Halse stecken beim Gedanken, dass vielleicht 100 m von uns entfernt Menschen starben … Glücklicherweise war dem jedoch nicht so! Als ich davon erfahren hatte setzte ich mich überglücklich an den Wasserfall, hörte Gen Rosso und betete wie schon lange nicht mehr …

Am Bahnhof Locarno verabschiedete ich mich von meinen Eltern und für über das Calancatal nach Domodossola. Es war die herrlichste Bahnfahrt meines Lebens! Die Landschaften waren extrem herrlich, eine wahre Augenweide. Dichter Wald, von Wasserfällen durchzogen und herrlichen Seen – all dies sowohl im Calancatal, als auch im Tal der Künstler ennet der Grenze. Der einzige Nachteil: Die Grenzkontrollen waren extrem streng, mit Hund und zwei Zöllnern. Nichtsdestotrotz hier ein paar Impressionen:

Seitental Calancatal

Seitental Calancatal

Hauptplatz Domodossola

Hauptplatz Domodossola

Santa Maria Maggiore

Santa Maria Maggiore

Dies war wirklich das schönste Erlebnis! Doch ich möchte euch nicht mehr weiter mit Bildern langweilen, nur noch soviel: Mit dem GA kommt ihr für CHF 2.00 auf dieser Strecke durch, falls ihr im Panoramawagen fahren wollt. Ansonsten ist alles gratis!

Danach fuhr ich nach Lugano in die Jugi. Am Bahnhof wusste ich nicht, wo genau die Haltestelle war. Zwei Jungs, die Disco-Flyer verteilten, brachten mich mit dem Auto zur Jugi. Die Eltern waren entsetzt – es hätten ja Kriminelle sein können! Doch mein gesunder Menschenverstand sagte mir, dass ich den Beiden wirklich vertrauen konnte – und so war es auch! In dieser Nacht schlief ich schon um 23.30 ein und schlief wie ein Murmeltier die ganze Nacht hindurch.

Samstags dann der Monte Generoso. Es war wirklich herrlich (sorry die Wiederholungen!). Die Aussicht war schlichtweg umwerfend, wäre mit ein wenig weniger Dunst aber besser gewesen! Danach Ausgang in Lugano mit tollem Pizzaschmaus und Konzert des Wissenschaftscamps. Wirklich cool, doch so alleine Ferien machen hat auch Nachteile. Allmählich stinkt mir dies echt und ich möchte versuchen, eine/n Reisepartner/In zu finden … Ist einfach viel lustiger! However, Sonntags dann Gipfeli zum Früstück und mit dem Willhelm-Tell-Express retour nach Wil über Luzern, wo ich mit einem Bekannten im Rotsee baden ging. Doch noch ein paar Worte zum Willhelm-Tell-Express. Ich reiste 1. Klasse im Panoramawagen und auf dem Schiff von Flüelen nach Luzern. Auch hierzu ein paar Impressionen:

Schiffssalon 1. Klasse

Schiffssalon 1. Klasse

Schiffsrestaurant 1. Klasse

Schiffsrestaurant 1. Klasse

Aussicht vom Schiff aus

Aussicht vom Schiff aus

Ihr denkt nun, ihr habt einen Krosüsen vor euch? Weit gefehlt, SBB sei dank! Das Baden im See war übrigens herrlich, darum verschwinde ich jetzt dann auch bald in die Badi. Noch einen schönen, warmen Tag euch allen und bis nächsten Sonntag dann wieder …


Vielgereiste Woche

Mai 17, 2009

Der Titel sagt es eigentlich bereits schon: Ich war, nebst dem Arbeiten, viel unterwegs. Doch der Reihe nach …

Montag – Freitag arbeitete ich regulär im Stadtarchiv zu Chur. Der Bestand, den ich jetzt bearbeite, ist viel unübersichtlicher, als wir dies zuerst gedacht haben. Zwar sind wohl einzelne Notizzettel darin, doch diese dienen offensichtlich nur recht willkürlich der Abgrenzung zwischen den einzelnen Themen. Mir gibts beinahe was, denn zusätzlich sollte noch ein weiterer Bestand erarbeitet und noch eine Ablieferung erledigt werden. Zudem kommen jetzt noch die vielen Feiertage und die Tatsache, dass ich noch Ferien beziehen muss. So gesehen doch recht stressig.

Dienstag wie üblich mein freier Tag. Ich stand recht früh auf und fuhr an die Orbit in Zürich. Es war schlichtweg eine Katastrophe im Vergleich zu den Vorjahren. Viele Händler hatten, wegen der Wirtschaftskrise, ihre Teilnahme abgesagt. So blieb denn auch nicht viel anderes übrig, als mich auf die bekannten Firmen zu konzentrieren – wo ich auch wiederum ganz gute Tipps bekam. Ansonsten aber eher ein langweiliges Geschäft. In der Hoffnung, in der Nacht endlich Ruhe zu haben, kaufte ich mir schalldichte Kopfhörer. Diese waren jedoch zum Schlafen derart unbequem, dass dies nichts brachte. Dafür kann ich mir jetzt im Zug den vollen Sound reinziehen, toll!

Am Freitag dann das 1-Tisch-Restaurant in Zürich. Ein Restaurant mit nur einem Tisch darin, der Wirt bekocht die Gäste gleich nebenan. Es war wirklich toll, nur leider etwas zuviel. In der Nacht hatte ich derart extrem Bauchschmerzen, dass ich kein Auge zutun konnte. Zudem musste ich ständig aufs Klo und erwachte wie gerädert. Das war eindeutig ein zu reichhaltiges Essen und zu allem Elend auch noch recht fettig gekocht. Doch trotzdem, uns allen hat es dennoch wunderbar geschmeckt! Ich würde dieses Restaurant jederzeit weiterempfehlen! Trotzdem war es cool, zusammen mit den Eltern mal wieder einen Ausflug zu machen. Am Samstag dann das Aufräumen des Estrichs. Ich machte daraus gleich ein kleines Archivprojekt. Am Morgen half ich zuerst mehrheitlich meinem Bruder, weil er nach dem Mittagessen sofort wieder abreisen musste. Danach durfte ich selber noch bis 20.00 durcharbeiten. Ich war vollkommen geschafft, kein Wunder.

Heute dann der Fahnenaufzug im Quartier. Es war echt toll, mal wieder alle Nachbarn zu sehen. Wir haben’s untereinander wirklich gut, nur bin ich jetzt, weil ich ja in Chur studiere, viel zu wenig in Wil. So gesehen ist es eine nette Abwechslung, diese Leute wieder mal zu sehen. Danach noch Hinfahrt nach Chur, jetzt blogen und danach noch ein wenig Wäsche machen und duschen. Von Donnerstag bis Sonntag werde ich im Tessin weilen, also wird’s sicher Montag bis zum nächsten Eintrag. Bis dann also …


Archivwoche

Mai 10, 2009

Hallo Leute, diese Woche war wiedermal extrem vom Archiv geprägt. Doch der Reihe nach …

Dienstags war mein erster freier Tag. Gemütlich ass  ich mein Frühstück und erledigte noch ein paar kleinere Aufgaben, darunter eine Unterrichtsbeurteilung. Am Nachmittag dann das letzte Gespräch mit meinem Mentor in Zürich. Wir diskutierten über unser Mentoringjahr und konnte eigentlich ein ganz gutes Fazit ziehen. Zwei Kritikpunkte hatte ich dennoch anzubringen: Dass er mich über mein ADS schon in der ersten Stunde ausgefragt hatte – was für mich ein kleiner Schock, aber notwendig war, um rasch weiterzukommen; und die Tatsache, dass ich immer nach Zürich musste. Letzteren Punkt begründete er damit, dass er während seiner Reise nach Chur nicht hätte „Business machen“ können und er mir auch keinen Tarif verrechnen durfte. Sein Tarif bewege sich übrigens im Rahmen so um die CHF 270.00/Stunde. Also war auch dies geklärt. Hernach gingen wir etwas trinken und weil es schon nach 18.00 Uhr war wäre es auch Zeit für ein Abendessen gewesen. Nachdem mein Mentor zuerst recht komisch reagiert hatte, führte er mich trotzdem zu einem Thailänder, wo wir sehr gut assen und er FREIWILLIG alles selber zahlte (ich war selber überrascht!). Wir hatten ein gutes Gespräch und gingen in Minne auseinander. Nach dem Motto „nume ned deichu“ der Walliser Urgrossmutter sagte ich nichts, hielt den Mund. Jetzt möchte  ich mich aber dazu äussern.

Aus der vorhergehenden Antwort bezüglich Anreise-Kritik und seiner wirschen Reaktion auf den Vorschlag zum Nachtessen kann ich nur eines entnehmen: Ihn hatte das Geld gerauen!! Hierzu nur soviel: Das verd … Geld hat beinahe unsere Familie kaputtgemacht! Meine Grosseltern väterlicherseits arbeiteten immer im Restaurant und dachten immerzu nur ans Geld. Nach ihrem Ableben wurde es auch nicht besser. Zwei Verwandte versuchten, das ihnen zustehende Geld von der Bank zu holen, bevor es überhaupt freigegeben war. Vater erfuhr davon und redete darauf kein Wort mehr mit ihnen. Ich brachte schliesslich den Kontakt nach Jahren wieder zustande. Dies alles nur wegen dem blöden Mamon. Aus diesem Grund hasse ich generell Leute, die hauptsächlich ans Geld denken und weniger an die anderen. Ich sehe durchaus auch das Positive an diesem Mentoringjahr, doch wenn ich an diesen ungelösten Konflikt denke ist es mir lieber, diesem Mentor möglichst nicht mehr begegnen zu müssen!!! Sorry, ist aber nun mal meine Meinung.

Ansonsten lief es beruflich sehr gut. Ich habe nun einen grösseren Bestand erhalten, der mehr Denkarbeit erfordert. Dies ist echt toll, die Arbeit beginnt nun immer mehr Spass zu machen! Samstag nachmittags war ich bei einem Kollegen, der ebenfalls von ADS betroffen ist. Ich half ihm, sich besser zu organisieren und zeigte ihm die Schwachstellen in seinem Konzept auf. Zudem half ich ihm, etwas völlig Neues auf die Beine zu stellen. Ich spüre, dass ich in dieser Welt der Informationen und der Strukturierung nun endlich zu Hause bin! Heute dann der Muttertag. Wie es die Tradition will, gingen wir zusammen in die Kirche. Die Messe war echt schön, hernach regenierten wir im Steamer das Essen vom damaligen „verunglückten“ Verwandtenbesuch (der am Weekend vor der Prüfungswoche). However, es schmeckte auf jeden Fall sehr gut. Hernach begannen wir schon mal den „Schlupf“ zu räumen, nächstes Weekend darf ich dann dort oben meine Bestände archivieren. Bis dann, ihr werdet sicher hören, wie’s gelaufen ist. Vorbereitet bin ich schon jetzt – mit einer Datenbank, Bestandesbeschrieben nach ISAD(G) und einer Klassifikation.


Die strengste Woche meines Studentenlebens

Mai 5, 2009

Hallo Leute, nicht übertrieben, die letzte Woche war die „verreckteste“ in meinen 2 Jahren Studium.

Am Montagmorgen hatte ich zuerst die Rechtsprüfung. Diese ging mir extrem gut von der Hand, kostete mich aber gleichzeitig alle in mir noch vorhandene Energie. In der Nacht hatte es weit hinunter geschneit, mein Schlaf war denn auch etwas unruhig gewesen. Danach mussten wir noch 2 Stunden in der Schule bleiben. Grund war die SOPIM-Lektion, welche noch vorgeholt werden musste. Also noch 2 Stunden blabla, Kommunikation halt! Nach einem guten Mittagessen repetierte ich nochmals kurz den IGEP-Vortrag und gehe lange und ausgiebig fitten. Ich benutze auch endlich mal wieder den Wellnessbereich, denn noch weiss ich nicht, was noch alles auf mich zukommen wird.

Dienstagmorgen dann der erwähnte Vortrag. Er geht wirklich gut über die Bühne. Als einziger lanciere ich einen Wettbewerb, der vollen Anklang findet. Die Bewertung fällt denn auch entsprechend gut aus. Danach folgt die letzte KIS-Veranstaltung, dazwischen noch 1 Stunde Vortrag über die Archivtagung 2010 in Genf. Danach bin ich wirklich fertig, doch es hilft alles nichts: KIS, English und DPMS wollen vorbereitet, respektive repetiert sein. Unter grossem Klönen also nochmals hingesessen.

Mittwochs dann morgen die KIS-Prüfung und hernach, am Nachmittag, den Leistungsausweis DPMS ins Netz stellen. Ein Video über ein English breakfast, ist echt gut gelungen (ist aber zu gross geworden, um es hier hochzuladen, sorry – folgt einfach dem Link). Danach war ich vollkommen groggy und ging früh zu Bett – denn Donnerstag morgens folgte auch schon der English-Test. 2 Stunden durchwalken, ich ging fast drauf. Danach war jedoch endlich frei und auch nicht mehr viel zu repetieren. So konnte ich nochmals wirklich lange ins Training – denn ich brauchte es nun wirklich!

Freitags dann um 08.15 der Test in Infomarketing. Nach 2 Stunden war mir erdenschlecht, ich musste kurz nach Hause. Ich legte mich hin, doch es flirrte noch so in meinem Kopf, dass ich unmöglich einschlafen konnte. So übermüdet ging ich dann ins Restaurant Rosenhügel, um mit der Klasse das Mittagessen zu geniessen. Die Aussicht auf Chur und das tolle, fantastisch gekochte Mittagessen – inkl. einem doch recht guten Service – entschädigte für vieles. Bald musste ich aber auch schon wieder gehen, denn in Wil wartete mein Coiffeur auf mich. Leo Grögli verwöhnte mich zum Ferienauftakt wie üblich aufs Schönste, das Haareschneiden bei Leo ist echt ein Erlebniss und echt empfehlenswert! Doch schon jetzt merkte ich, wie benebelt im Kopf ich war. Ich hatte extremen Schnupfen: Verstopfte Nase und Halsweh. Der Stress und die Zugluft auf dem Velo hatten mir nicht gutgetan.

So schlief ich nur schlecht in der Nacht auf Samstag und durfte dann mit Mutter zusammen das Zimmer rausputzen. Obwohl ich nicht gerade gut drauf war, kamen wir doch noch relativ gut aneinander vorbei. Am Nachmittag dann ab ins Hamam nach Zürich. Dieses türkische Bad war der Schlüssel zu meiner wiederkehrenden Gesundheit!! Der Dampf und der Wechsel zwischen warm und kalt tat so gut, die Schlammmassage tat ihr übriges dazu. Im Nu fühlte ich mich wieder frisch und fit! Noch war nicht alles überstanden, aber der Berg immerhin nicht mehr so gross! Am Abend dann Nachtessen mit einem Freund in Baar. Er war gerade am Fuss operiert worden und deshalb kaum lauffähig, schade! Trotzdem, wir redeten viel und es war echt herrlich!

Sonntags dann gemütliches Erholen und Montag mein Start als Praktikant im Stadtarchiv Chur. Es ist in etwa wirklich so, wie ich es mir vorgestellt habe! Das Team ist echt super! Doch nicht nur das! Endlich darf ich einer strukturieren Arbeit nachgehen, dies ist so toll!!! Das Erschliessen ist, nun ja, auf meinem Niveau noch relativ einfach. Schon am ersten Tag kann ich den ersten Bestand erschliessen, der Chef lässt mich schon sehr früh selbstständig arbeiten. Mir gefällt es und ich freue mich schon wieder auf morgen – ich arbeite 80% und habe darum dienstags immer frei. Bis auf bald dann wieder …