Vielgereiste Woche

Der Titel sagt es eigentlich bereits schon: Ich war, nebst dem Arbeiten, viel unterwegs. Doch der Reihe nach …

Montag – Freitag arbeitete ich regulär im Stadtarchiv zu Chur. Der Bestand, den ich jetzt bearbeite, ist viel unübersichtlicher, als wir dies zuerst gedacht haben. Zwar sind wohl einzelne Notizzettel darin, doch diese dienen offensichtlich nur recht willkürlich der Abgrenzung zwischen den einzelnen Themen. Mir gibts beinahe was, denn zusätzlich sollte noch ein weiterer Bestand erarbeitet und noch eine Ablieferung erledigt werden. Zudem kommen jetzt noch die vielen Feiertage und die Tatsache, dass ich noch Ferien beziehen muss. So gesehen doch recht stressig.

Dienstag wie üblich mein freier Tag. Ich stand recht früh auf und fuhr an die Orbit in Zürich. Es war schlichtweg eine Katastrophe im Vergleich zu den Vorjahren. Viele Händler hatten, wegen der Wirtschaftskrise, ihre Teilnahme abgesagt. So blieb denn auch nicht viel anderes übrig, als mich auf die bekannten Firmen zu konzentrieren – wo ich auch wiederum ganz gute Tipps bekam. Ansonsten aber eher ein langweiliges Geschäft. In der Hoffnung, in der Nacht endlich Ruhe zu haben, kaufte ich mir schalldichte Kopfhörer. Diese waren jedoch zum Schlafen derart unbequem, dass dies nichts brachte. Dafür kann ich mir jetzt im Zug den vollen Sound reinziehen, toll!

Am Freitag dann das 1-Tisch-Restaurant in Zürich. Ein Restaurant mit nur einem Tisch darin, der Wirt bekocht die Gäste gleich nebenan. Es war wirklich toll, nur leider etwas zuviel. In der Nacht hatte ich derart extrem Bauchschmerzen, dass ich kein Auge zutun konnte. Zudem musste ich ständig aufs Klo und erwachte wie gerädert. Das war eindeutig ein zu reichhaltiges Essen und zu allem Elend auch noch recht fettig gekocht. Doch trotzdem, uns allen hat es dennoch wunderbar geschmeckt! Ich würde dieses Restaurant jederzeit weiterempfehlen! Trotzdem war es cool, zusammen mit den Eltern mal wieder einen Ausflug zu machen. Am Samstag dann das Aufräumen des Estrichs. Ich machte daraus gleich ein kleines Archivprojekt. Am Morgen half ich zuerst mehrheitlich meinem Bruder, weil er nach dem Mittagessen sofort wieder abreisen musste. Danach durfte ich selber noch bis 20.00 durcharbeiten. Ich war vollkommen geschafft, kein Wunder.

Heute dann der Fahnenaufzug im Quartier. Es war echt toll, mal wieder alle Nachbarn zu sehen. Wir haben’s untereinander wirklich gut, nur bin ich jetzt, weil ich ja in Chur studiere, viel zu wenig in Wil. So gesehen ist es eine nette Abwechslung, diese Leute wieder mal zu sehen. Danach noch Hinfahrt nach Chur, jetzt blogen und danach noch ein wenig Wäsche machen und duschen. Von Donnerstag bis Sonntag werde ich im Tessin weilen, also wird’s sicher Montag bis zum nächsten Eintrag. Bis dann also …

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