Baden auf andere Art

Hallo zusammen, wie im Titel ersichtlich war mein grösstes Ereignis diese Woche ein Bad …

Montag bis Freitag Mittag wiederum normales Arbeiten. Endlich geht es mit den Beständen vorwärts, die letzten vier Aktenmappen können in Angriff genommen werden. Falls nichts Schlimmeres mehr hervorkommt (z.B. eine völlig unleserliche alte Schrift oder lauter Einzelblätter, die es zu erfassen gilt) könnte es durchaus sein, dass ich es diese Woche zu Ende bringen kann. Archivarbeit ist dadurch eben wirklich schwierig.  Die Akte (das Leben) ist wie eine Schachtel Praline – man weiss nie, was man kriegt (frei nach Forest Gump). Doch gerade dies macht beim Arbeiten im Archiv ja derartig Spass! Es sind wohl immer die gleichen Abläufe, doch andererseits müssen einem auch wiederum Unregelmässigkeiten auffallen.

Doch genug davon – ich bin ja nicht nur am Arbeiten! Dienstag abends der Besuch von Verwandten hier in Chur – Grosstante und Grossonkel. Wirklich cool, wir Essen gemeinsam zu Abend und kommen aus dem Reden beinahe nicht mehr heraus – obwohl beide schon über 70 sind! Sie können mir interessante geschichtliche Details mit auf den Weg geben für den guten Praktikumsbericht, den ich auch noch schreiben darf im Sommer …

Freitags dann wirklich der ultimative Tag! Am Morgen bin ich zwar noch einen halben Tag am Arbeiten, dafür kann ich nachher in die Ferien nach Bad Ragaz. Ich gehe dort in die Tamina-Therme. Es ist wirklich einmalig!! Schon die Eingangshalle ist überwältigend, das Bad danach erst recht!! Neu sind auch Kalt- und Warmwasserbecken vorhanden, daneben diverse neue Sprudelbäder und die alte Aussenanlage – perfekt integriert! Auch der Ruheraum ist luxuriös und das Restaurant verwöhnt einem mit wirklich guten Snacks – bei mir ein Latte Macchiato und Cremeschnitte. Ein Jammer nur, dass das Publikum nicht mehr das alte ist. Familien mit Kindern sieht man praktisch nicht mehr und der Rest ist ganz einfach nur reicher Snob!!!

Samstag und Sonntag verbringe ich entweder zu Hause oder beim Coiffeur (Resultat: super-tolle Kurzhaarfrisur, welche jetzt endlich die herannahende Glatze etwas mehr verdeckt). Ich erhole mich meist und schreibe die Strukturen für einen neuen Blog. Daneben noch viel Administratives und Kirche am Sonntag. Vater und ich sind alleine zu Hause, Mutter ist im Tessin. Na toll, er sagt, dass er vor Langeweile fast vergehen würde, wenn er eine Woche allein wäre und ist sehr betrübt, als ich abfahre. Mir bleibt aber fast nichts anderes übrig. In Wil wäre zwar das kantonale Turnfest gewesen, doch ich muss sparen auf Florenz und das nächste Weekend. Da bleibt nicht mehr viel! Bis nächste Woche dann wieder …


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