Erholung im Kloster

September 7, 2008

Salut zusammen,

noch nicht ganz, aber in ein paar Stunden wird es so weit sein. Ich werde endlich nach Hauterive ins Kloster fahren … Diese Erholung habe ich auch wirklich nötig.

Am Freitag war mein letzter Arbeitstag im Ammann Verlag in Zürich. Die letzten Tage waren, wie praktisch bei jedem Arbeitgeber, recht stressig. Stolz schaute ich am Freitag auf mein erstes Archivprojekt, das ich für eine Firma erledigt hatte. Es war wirklich toll, ich war echt stolz! Es brauchte zwar viel Nervenkraft, doch schlussendlich ist doch was dabei rausgekommen.

An diesem Weekend einfach wieder mal chillen. Habe meine Homepage umgestaltet – oder zumindest damit begonnen. Eine Seite klemmt noch, dooferweise genau die Fotoseite! Na toll. Es werden bald noch mehr Links zum Weblog führen, ihr werdet sehen … Gestern war ich noch im Kino, der Film Wanted war angesagt. Ein wirklich cooler Film, wirklich empfehlenswert! Die Story ist zwar gut, die Actionsszenen aber nicht immer realistisch. Immerhin ein wenig realer als bei den Kill-Bill-Filmen, wo es ja nur noch ums Töten geht. Nein, danke, sehe mir lieber wieder mal einen Louis de Funese an in Original Französisch. Heute noch ein wenig packen und abreisen. Bis auf bald dann.


Archivarbeit ist hart!

September 1, 2008

Salut zusammen,

ja, es ist effektiv so, Archivarbeit ist und bleibt hart. Vor allem, weil in unserem Unternehmen eigentlich keine Pausen gemacht werden … Die Woche wird so besonders hart.

Doch der Reihe nach. Montag bis Freitag normal Arbeiten, weil die Pausen quasi illegal sind werden sie auch entsprechend kurz. Wenn ich abends rauslaufe wird mir beinahe schwarz! Trotzdem ist die Chefin zufrieden mit mir und bot mir an, bei ihnen weiterarbeiten zu können. Mal sehen, das Studium wird auch viel härter als auch schon, so werde ich’s mir genau überlegen. Genervt hat mich auch die SBB!! Leute, fahrt mal eine Woche lang von Wil nach Zürich – ihr werdet beinahe einen Nervenkollaps kriegen. In einer Woche war ich nur 3 mal pünktlich. Ansonsten verpasste ich das Tram und musste die Zeit so nacharbeiten. Die Züge sind ständig überfüllt und wegen diesen Erstklassschafziegeln ist nun auch das Sitzen dort verboten. Vielen Dank, so kann man die Klassenunterschiede in der Gesellschaft auch noch mehr fördern. Kein Wunder, starten die Jugendlichen inzwischen Happy-Slapping-Attacken auf Zugbegleiter. Nicht, dass ich dies unterstützen würde, ich verabscheue Gewalt!! Doch trotzdem, ich kann es irgendwie nachvollziehen.

Am Wochenende noch ein wenig Geburtstag gefeiert bei einem Freund und nach Einsiedeln zu einer Bekannten gefahren. Interessant, den Einsatz der dortigen VK-Abteilung konnte ich genau analysieren und Fehler (Anlehnen und Massnahmen dagegen) sofort aufdecken. Zudem viel es mir leicht, einfache Gegenmassnahmen im Geiste zu ergreifen. Irgendwie möchte ich wieder ins Business bei meiner Ex-Abteilung, aber erst wenn die aktuelle Leitung weg ist. Die Stimmung soll ja supermies sein!! However, ich würde auf jeden Fall nie mehr Einsätze stehen, höchstens noch extern als Berater für Informationsmanagement – wo geschehen welche Abläufe und weshalb? Wie wird das Wissen weitergegeben und wie kann dies gefördert werden, etc. Ansonsten könnte ich mir auch eine Zweitausbildung als Verkehrspolizist vorstellen, nur schade, dass ich Dienstuntauglich bin. Schade? Ich finde es viel besser, denn mit einem Gewehr im Schrank könnte ich unmöglich leben. Weg mit diesen Dingern, bevor wieder irgend ein wahnsinniger eine hübsche junge Lady an der Busstation killt – oder Schlimmeres!

Hoffen wir das Beste für uns alle und die Schweizer Armee. Bis auf bald dann wieder und gute Nacht.


Der Sommer ist wieder da!

August 24, 2008

Dieses Weekend stand ganz im Zeichen des (endlich!) wiedergekehrten Sommers. Wir hatten viele Gäste und eine tolle Stimmung, doch alles der Reihe nach.

Ich bin zur Zeit arg beschäftigt, so schrieb ich nicht immer zuverlässig meinen Blogg, sorry. Vorletzte Woche war beim Arbeiten nochmals recht harzig. Zum Glück bekam ich endlich alles Material (eine Unterschriftenmappe zum schnellen Einordnen) zugestellt und konnte mich mit meiner Chefin auf einen fixen Arbeitsablauf einigen, der uns beiden gefällt und vor allem den (künftigen) Benutzern am Meisten weiterhilft. Ziemlich lange war ich daran, die Autoren des Buchstabens B einzuordnen. Diese Woche wurde ich endlich fertig, insgesamt 17 (!) Ordner. Da lief einiges, jetzt kann ich vorwärts halten und viele Buchstaben reindrücken. Mir macht die Arbeit nun immer mehr Spass, auch wenn die Erarbeitung und Aussortiertung manchmal ermüdend und demotivierend ist. Doch dann sehe ich mir wieder die Ordner oder das Archiv selber an – und die altbekannte Freude an der Ordnung durchströmt mich wieder. Ich weiss nun wirklich, dass ich meinen Beruf gefunden habe und Spass an der Arbeit habe!! Ich denke, ich habe somit das richtige Studium gewählt.

Aber mein Leben besteht zum Glück nicht nur aus Arbeit! Am vorletzten Freitag ging ich mit einem guten Freund ins Openairkino Weinfelden. Es regnete in Strömen, doch der Film war absolut spannend. Die Story war im Grunde ziemlich platt: Ein Killer, der einen nach dem anderen umbringt wegen Geld, das bei einem Drogenkurierdienst vergessen wurde in der Wüste Nevadas. Action war dafür genügend vorhanden, ich schlief in dieser Nacht aber ausgezeichnet, weil ich vom Arbeiten so erschöpft war! Am Samstag unser Quartierfest im Quellenhof! Wir hatten es wirklich toll zusammen, die Eltern spendierten aus aktuellem Anlass ein Raclette zum Apéro. Es ist wirklich herrlich, wie toll wir alle miteinander auskommen, keiner will dem anderen was! Wirklich toll!!

An diesem Weekend blieb ich mal Freitags zu Hause. Am Samstag mal wieder totale Entspannung und Ausschlafen, am Abend der Besuch von alten Bekannten. Er arbeitet in einem Reisebüro, so diskutierten wir viel über’s Reisen. Mein Bruder erzählte von seinen ehemaligen Erfahrungen als Flight Attendant, ich von meinen Reiseerlebnissen im Sommer. Als ich dem Bekannten schliesslich versicherte, sobald Geld vorhanden wäre wieder über seine Agentur zu buchen, strahlte er wie ein Meienkäfer! Heute noch der Besuch von Onkel und Tante mit beiden Cousins und der Freundin einer der Cousins aus Flawil. Wirklich cool, spielten noch einen „Tschüttelimatch“ im Keller und feierten einfach mal wieder unser Beieinandersein. Ausser am Neujahr sehen wir uns sonst nicht sehr oft, höchstens mal die Cousins im Ausgang. Hier macht es mir auch nichts aus, mal wieder alte Familiengeschichten aufzuwärmen, denn langweilig wird’s nicht – im Gegensatz zum Wallis. So, in 6 Minuten die Tagesschau, will mir mal wieder alles Grässliche auf der Welt reinziehen. In zwei Wochen gehe ich evtl. wieder ins Kloster nach Fribourg, damit ich nicht vollständig zum Newsjunkie werde! Gute Nacht dann allerseits.


In Zürich ist die Streetparade los!

August 10, 2008

Effektiv, gestern war in Zürich einiges los. Doch mal von Anfang an.

Nach meinem letzten Blogeintrag vom Dienstag hat sich einiges getan. Meine Chefin kam am Mittwoch zu mir und verlangte eine komplette Änderung unseres Konzepts. Nun sollte ich, bis am Freitag Abend, lediglich die Akten in der Reihenfolge des ABC’s ablegen in Ordner, um so eine Grobübersicht zu erstellen. Ich begann zu Arbeiten wie ein Pferd und schaffte die Arbeit 24 Stunden früher, als sie verlangte. So konnte ich gleich nochmal was anhängen. Ich kann euch die Freude meiner Chefin kaum beschreiben, als sie ins Archiv reinkam. Nicht nur hatte ich ihren Auftrag sauber ausgeführt, sondern eben noch mehr getan, als sie verlangt hatte. Sie war beinahe zu Tränen gerührt und dankte mir überschwänglich. Mit einem „Ich freue mich bereits auf Sie bis Montag“ wurde ich ins Weekend entlassen, nicht ohne noch vorher eine Viertelstunde meinen British Creamtea genossen zu haben. Wirklich herrlich!!

Am Samstag, also gestern, die Streetparade mit ein paar Freunden. Wir hatten es wirklich extrem lustig und taten auch Dinge, die ich hier lieber unerwähnt lasse (gell, Devis!). Wir waren total zu acht unterwegs, 4 Jungs, die sich vom VK her kennen, und noch zum Teil die Freundinnen und Freunde derselben. Die Partys waren echt cool, es ging voll ab (Opernhaus und Mainstation). Besonders beim Opernhaus fühlte ich mich sehr wohl, die Atmosphäre erinnerte mich sehr an Paris mit der untergehenden Sonne und dem blauen Licht, andererseits auch das Riesenrad. Heute noch ein wenig ausgeruht davon und noch administrative Angelegenheiten (Buchhaltung, etc.). Bis bald dann wieder, dann weiss ich hoffentlich mehr zu berichten.


Sommerfrische und Archivarbeit

August 5, 2008

Viel habe ich wiedermal aufzuarbeiten, doch es ist auch viel geschehen. Am Montag (auch schon wieder vor zwei Wochen, ich weiss …) erfahre ich zuerst mal, dass wir nicht am Mittwoch, sondern erst am Freitag Nachmittag in die Ferien fahren. Auch nicht schlecht, so kann ich noch diversen administrativen Kram erledigen und mich mit einem Freund in Luzern treffen. Wir baden, liegen am See und haben’s einfach fantastisch zusammen. Das Morgenessen ist ebenfalls top, wir brunchen auf der Terrasse des Studentenwohnheims, echt herrlich!

Am Freitag Abfahrt ins Wallis, abends um 19.00 komme ich in St. Germain bei Savièse an. Zusammen mit meinen Eltern verbringe ich echt herrliche Ferien in den Mayens de My ob Sion. Am Montag besuchen wir Verwandte auf einer Alp im Turtmanntal, auch wirklich schön. Die Berge sind so nah, dass man am liebsten sofort aufsteigen möchte. Wie (schon beinahe überall) im Wallis sitzen wir aber nur rum, essen, trinken und reden, reden, reden … Dienstags kommt meine Patin aus Würenlos. Sie ist bereits recht alt (über 70), weil wir sie gut kennen, wird das Reden nicht allzu schwer. Als es etwas stockt hole ich spontan meine Ferienfotos aus dem „Schlafzimmer“, so geht’s gut.

Warum Schlafzimmer in „“? Nun, wir waren auf einer Mayensäss auf über 1000 Meter über Meer. Dort haben wir exakt 2 Zimmer und eine Küche mit WC und kleiner Mini-Dusche und natürlich kein Internet. Ich LIEBE DIESE FERIEN – und das meine ich ernst! Es ist so toll, dort zu leben, die Natur zu geniessen und einfach mal weg zu sein von aller Zivilisation. Wie auch immer, nach weiteren schönen Besuchen bei Bekannten fuhr ich am Samstag retour nach Wil.

Diese Woche startete ich meine Arbeit im Archiv des Ammann-Verlages in Zürich. Leute, es ist wirklich fantastisch! Die etwas spezielle Ordnung dort im Keller ist für mich kein Hinderniss, sondern reizt mich erst recht, meine Talente einzusetzen. Ich finde es herrlich, wie aus einem Chaos eine gesamte Ordnungseinheit entstehen kann, auf die der Kunde zugreifen kann. So wird das Archiv wirklich nützlich. Selbstverständlich kann ich nicht das ganze Programm durchziehen mit Indexierung eines jeden einzelnen Blattes Papier, doch schon die Namen der Korrespondenzpartner reichen. An dieser Stelle aber Stop, der Datenschutz! Wer mehr über „meine“ Praktikumsfirma erfahren möchte gehe doch einfach schnell auf http://www.ammann.ch/ Wirklich interessant, was die so vertreiben. Nebenbei bemerkt, ist Eric Emmanuel Schmitt einer meiner Lieblingsautoren!

So, genug für heute, bin ziemlich geschafft. Die Archivarbeit ist wirklich anstrengend! Habe übrigens die Verlinkung von Ihnen gesehen, Herr Graf. Vielen Dank dafür, es freut einen immer als (zukünftigen) Info-Wissenschaftler, auf Gleichgesinnte zu treffen. In welcher Beziehung stehen Sie zum Beruf? Sorry, dass ich den Kommentar nicht direkt abgebe, das Anmeldeverfahren bei Ihrem Anbieter lade ich mir heute lieber nicht nochmals auf!! Good night to everybody.