Wer berädt hier wen?

November 8, 2009

Salut zusammen, die obige Frage hat sich diese Woche für mich gleich mehrmals gestellt.

Montag und Dienstag war der übliche Trott. Es war ein Glück, dass ich montags frei hatte und so noch einiges aufarbeiten konnte. Mittwochs begann die Lektion ICON (Info-Consulting). Wir nahmen den Ablauf von Change Management  durch: Schock, Verniedlichung, Einsicht, Akzeptanz, Ausprobieren, Erkenntnis und Implementation. Ich erkannte mit einem Schlag, dass ich, besonders nach dem abgesicherten Unfall von letzthin, noch weiter Lust auf Ausprobieren habe im Bereich Verkehrsdienst. Es war so extrem hart, wie ich bei den VKs rausgeflogen bin. Ich muss dies unbedingt mit meiner Psychologin aufarbeiten, denn die Erkenntnisse habe  ich echt noch nicht gewonnen! Am gleichen Tag aber abends der Film Hollywood Librarian. Die Bibliothek der HTW hatte geladen und wir füllten die halbe Aula. Nicht schlecht … Der Film selber war auch echt topp! Es ist echt extrem, wie der Bibliothekar gesehen wird im Film, als auch im Alltag.

Am Donnerstag abends dann die GV der Studentenschaft HTW Chur. Es war wirklich toll! Ein gutes Essen, tolle Stimmung und mir gegenüber echt hübsche Damen vom Wirtschafts-Studiengang. Die Stimmung war wirklich gut! Freitags dann das Beratungsgespräch beim Verein förderraum St. Gallen. Es dürfte hart werden, die Praktikantin dort will kein Wort über ihre eigene Befindlichkeiten preisgeben – obwohl dies mir sicher helfen würde! Wird noch gut werden beim eigentlichen Gespräch montags. Abends noch die Wahl des neuen Stadtpfarrers – so durchzogen. Die Wahl war sehr emotional, dafür wurden wir durch einen todlangweiligen Vortrag zum Bauprojekt des neuen Pfarreizentrums gequält. Unglaublich, die Typen machen die Uni und kennen nicht mal die wichtigsten Aspekte einer erfolgreichen Präsentation. Tolle Sache!

Samstags und Sonntags noch das Gespräch vom Freitag aufarbeiten und das Hauptgespräch am Montag vorbereiten, noch Projektkurs abarbeiten und Messe. Bis nächste Woche dann wieder …

 


Stürmische Zeiten

November 1, 2009

Hallo Leute, in den vergangenen Wochen war es derart stressig, dass ich gar nicht mehr zum Blogen kam. Deshalb mal alles der Reihe nach …

Die Ferienwoche war echt hart. Ich killte in einer Woche drei Leistungsnachweise, Ende Woche war ich beinahe krank. Mein Kopf schmerzte und war wie mit Watte gefüllt, die Nase triefte. Ich sah mich schon wieder beim Homöopathen sitzen, doch ich hatte Glück. Am Samstag ging ich mit einem Kollegen an die Olma. Er war noch nie an der Olma, so zeigte ich ihm alles: Degustationshallen, die Viehschau sowie meine üblichen Stände bei Swisscom und Nespresso. Das Iphone ist mir noch zu teuer, mal warten bis ich in einem Jahr fertig studiert habe. Nespresso-Kapseln vom neuen Aroma müsste ich in der Stadt kaufen gehen, ich verzichte dankend. Per Zufall laufe ich jedoch am Stand der Thermofonte-Matten vorbei. Schon seit langem bin ich auf der Suche nach einem Ersatz für die alte QRS-Matte. Es ist mir im Moment noch zu teuer, doch in einem Jahr könnte es durchaus eine Option sein …

Der Montag (19.10.) begann schon mal gut. Am frühen Nachmittag meine Sitzung mit einer Mitschülerin zum Schreiben eines Handouts für die digitale Langzeitarchivierung in Records Management. Eigentlich will ich noch ins Fitnesscenter vor der nächsten Gruppensitzung. Meine Kollegin nimmt jedoch jeden Satz der Arbeit einzeln auseinander, währenddem ich nebenan beinahe draufgehe … Als wir schon 10 Minuten im Verzug sind, zur eigentlich abgemachten Endzeit, sage ichs ihr. Sie fällt fast vom Stuhl, gibt vollgas und ich schaffe es 15 min. zu spät ins Fitness. Dort muss ich auch wieder im Eiltempo alles abtrainieren und hernach um 17.00 an die nächste Sitzung. Fazit: Einmal und nie wieder! Am Dienstag Nachmittag dann, nach Information Consulting, die nächste Gruppensitzung. Zum Glück sprachen wir noch über die Motivationsprobleme in der Klasse. Ich konnte mich einer kleinen Gruppe anvertrauen und erfuhr dort, dass ich als einziger anstelle von sieben nur sechs Module dieses Semester habe. So brachte ich diese neue Sitzung (Projektkurs) einigermassen motiviert hinter mich. Allgemein gefällt mir der Unterricht in Information Consulting (ICON) wirklich sehr! Wir nehmen hier so viel mit, es ist beinahe unglaublich. Ergänzt mit einer guten Prise Glaube wird denn auch alles einfacher.

Am Mittwoch machen wir einen Test zu den inneren Werten. Bei mir sind dies Ehrlichkeit, Liebe und Verzeihen. Immerhin weiss ich jetzt, warum ich nicht im Fokolar wohnen werde – es wäre mir einfach zu viel. Ich würde zwar tagtäglich lieben und verzeihen, doch inwiefern ich ehrlich sein könnte, ohne zuviel Schaden anzurichten?! Zudem wurde uns eingeschärft, niemals in einer Firma zu arbeiten, wo ständig gegen diese Werte verstossen würde. Holzauge sei wachsam! Der Donnerstag und auch der Freitag vergehen wie im Fluge. Auf der Masanserstrasse beobachte ich, auf dem Velo fahrend, einen Auffahrunfall. Es ist beinahe unheimlich, wie die alten Mechanismen wieder zu laufen beginnen: ABMH (Absichern-Bergen-Melden-Helfen) inkl. Verkehrsdienst – der Hammer! Ich kann ihnen genau sage, was sie wie machen sollen (Pannenblinker setzen etc.). Danach fülle ich mit ihnen das Unfallprotokoll korrekt aus und bin für sie beide Zeuge (niemand wurde verletzt). Dies gibt meinem Selbstwertgefühl wieder rechten Auftrieb. Samstags kommt mein Bruder zum Nachtessen nach Hause. Wir habens mal wieder echt toll zusammen, es ist echt fantastisch, wie wir untereinander zurecht kommen. Die Arbeit hält sich noch einigermassen in Grenzen.

Diese Woche ging auch einigermassen gut vorüber. Es stehen Besprechungen für das Seminar und Records-Management-Handout an. Das Handout ist nun quasi fertig, noch ein paar kleine Texte sind einzufügen und das Ganze ist beendet. Diesen Freitag kann ich dann dafür gemütlich angehen mit spätem Morgenessen und ein wenig Arbeitsplänen erstellen. Dafür gerate ich für das Beratungsgespräch ICON recht ins Hintertreffen und muss dort am Samstag noch recht viel aufarbeiten. Dies geht jedoch zum Glück ganz gut. Ich darf für meine ehemalige Lehrfirma eine Klassifikation entwerfen, dies wird sicher spannend … Ansonsten noch ein wenig Projektkurs am Samstag und heute noch Messe zu Allerheiligen (mit wirklich toller Predigt!), jetzt Blog und schon bald werde ich wieder nach Chur unterwegs sein.

Bis auf bald dann wieder, hoffe ich kann jetzt mehr reinschreiben!


Lässiges Weekend

Oktober 11, 2009

Diese Woche war mal wieder recht hart, dafür genoss ich umso mehr das Weekend …

Dienstags und Mittwochs hatte ich wiederum diverse Sitzungen für die HTW. Nun läuft wirklich etwas, langweilig wird es mir sicher nicht! Beim Seminar und beim Records-Management-Projekt – eine Beschreibung zur digitalen Langzeitarchivierung – wissen wir nun endlich, wo es durchgehen soll. Auch der Projektkurs wird nun immer logischer, allmählich aber sicher entwirrt sich das Chaos. Nach wie vor habe ich aber immer noch extreme Mühe damit, keinen Plan zu haben und das Ziel nicht zu kennen. Doch ich erstelle mir ein Positionspapier, in dem ich nochmals meine Stärken und Schwächen notiere. Es hilft, ich kann endlich wieder schlafen!

Mittwochs erfahre ich zuerst einmal, dass eine Verwandte in Andeer zur Kur ist – nachdem sie ins Spital musste wegen Atemproblemen. Dies haut mich zunächst recht nieder, denn ich mag sie wirklich sehr! Noch schlimmer wird es aber, als ich am Freitag in Andeer ankam und erfahren musste, dass sie wiederum ins Spital eingeliefert wurde. So ging ich baden. Zufälligerweise kam gerade noch die Sonne durch die Regenwolken, so hatte ich noch glänzenden Sonnenschein im Bad. Danach ging ich, leider etwas zu spät, zum Mittagessen ins Restaurant beim Heilbad. Das Essen wurde sehr knapp geliefert und ich musste es zum Schluss recht runterschlingen – schade drum! Hernach die Fahrt nach Bellinzona in strömendem Regen, schade! Dennoch kann  ich mir in Bellinzona gut die Zeit totschlagen. Ich gehe zu meinem Lieblingsrestaurant und bestelle einen Latte Macchiato mit Tiramisu. Leider hatte offenbar der Wirt gewechselt, so wurde das Getränk kalt geliefert und enthielt nicht mehr die extravagante Vanillestange. Wie auch immer, schon bald fuhr ich ins Fokolar. Es war so toll! Am Abend ass ich mit den Gen zusammen, wir hatten es echt gut! Es tat so wohl, meine Seele konnte ich wiedermal komplett ausbaumeln lassen. Leider komme ich in ein mieses Zimmer: Einer schnarcht, der andere dreht sich im Schlaf, zwei andere reden und atmen, als müssten sie ersticken. Na toll! So versuche ich in diversen Sesseln zu pennen und nehme am Schluss, morgens um 06.00 in bitterster Verzweiflung den Schlüssel für ein Zimmer von der Reception weg. So werden mir noch zwei Stunden Schlaf geschenkt!

Samstags dann bereiten wir am Morgen die Homeparty (Thema: Stark ohne Gewalt) vor. Ich bin beim Desserttrup, natürlich kommt mein Schleckmaul mal wieder zum Tragen – Diät adé! Ich schlafe in jeder Pause,  wann ich nur kann. So komme ich einigermassen gut über die Runden, vor allem weil ich mir sofort ein Einzelzimmer zuteilen liess – noch vor dem Frühstück! Am Nachmittag dann die Workshops. Zuerst sprach ein Polizist der Kantonspolizei Zug zu uns über das Projekt „Zug zeigt Zivilcourage„. Es war wirklich interessant. Es ist erschreckend, wie sehr die Empathie der Jugendlichen mittlerweile abgenommen hat und diese nur noch auf ihre Opfer einprügeln! Danach folgen zwei Erfahrungsberichte zum Thema Mobbing. Es ist echt interessant, doch was mir im Fokolar immer wieder fehlt ist die Frage: „Und was hast du aus dieser Situation gelernt?“ Leider kommt diese Aufforderung zur Reflexion selten bis gar nie, dies vermisse ich echt! Hernach der Workshop zum Thema Zivilcourage. Wir lernten, wie wir unsere Anliegen auf eine friedliche Art und Weise diskutieren und Situationen deeskalieren können. Danach die Homeparty selber. Nach dem Nachtessen gibts Disko, einen Film und Tische zum Spiele machen. Es läuft aber nicht mehr so viel wie letztes Jahr und ich bin echt müde, so gehe ich relativ früh zu Bett.

Heute Sonntag dann noch der Brunch, die Messe und Heimfahrt. Kaum zu Hause sah ich in meinen Internet-News den Link zum folgenden Ueli-Maurer-Filmchen. Für alle Ueli-Maurer-Skeptiker, wie ich einer bin, ein Brüller und für die anderen vielleicht auch mal ein Grund zum schmunzeln und nachdenken? Trotz all der kleinen Dinge, die nicht ganz stimmten: Physisch und vor allem auch psychisch konnte ich mich fantastisch erholen! Echt toll, bis nächste Woche dann wieder ….


Harte Woche

Oktober 4, 2009

Salut zusammen, diese Woche war wirklich hart und nicht nur angenehm, doch der Reihe nach.

Bereits am Montag hatte ich meine Probleme mit der Verdauung, doch am Dienstag bekam ich, vor lauter „nicht mehr drübersehen“ extrem Bauchschmerzen. Ich sah nicht mehr über den Berg und die alten Ängste kamen mal wieder hoch. Es war echt schlimm! Zudem hatte ich recht viele Ticks und die Klasse nahm somit indirekt wahr, dass etwas nicht stimmt.

Ab Mittwoch Nachmittag hatte ich Information Consulting. Wir bekamen den Auftrag, ein Beratungsgespräch zu simulieren. Zwischen mir und einer Kollegin herrschte eine solche Harmonie, dass ich ihr all meine Ängste vom Vortag anvertrauen konnte. War dies herrlich! Ich konnte alles nochmals an- und aussprechen, meinen Gedanken freien Lauf lassen. So toll! Die Dozentin half uns ebenfalls weiter, weil es recht kompliziert wurde. Die Dozentin und die Kollegin machten mir Mut, den von mir eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Meine Zweifel verschwanden und ich erlebte einen meiner schönsten Tage an der HTW Chur! Auch Donnerstags ging es sehr gut weiter mit der gleichen Dozentin. Es war buchstäblich das Atemholen vor der nächsten „Katastrophe“.

Freitags ging zunächst alles gut: Ich konnte die Recherchen für HIDI durchführen und im Zug alles lesen, was ich mir vorgenommen hatte. Auch mit der Diät ging es nun recht gut. Ich ging am Freitag dazu über, auch die Heimleiterin einzuspannen, welche an meiner Reaktion sehr Freude hatte. Viele Leute sagen mir in letzter Zeit, dass ich wirklich abgenommen habe. Am Samstag rief ich meinen Paten an zum Abmachen. Der Hammer: Seinen Velounfall hatte er nicht wegen dem Alkohol gehabt – obwohl seine Exfrau dies behauptet hatte! Mir gab es beinahe was!! Unverschämtheit, so jemanden sollte man einfach anzeigen!!!! However, heute noch eine herrliche Festmesse bei den Kapuzinern zum heiligen Franziskus (auch nicht gerade einfach, weil ich die Pflegemutter des W. sah, der mich jahrelang in der Sek terrorisiert hatte), danach sicher bald mal essen und Abfahrt nach Chur zur letzten Woche vor den Ferien …


Semesterstart und Feiern

September 20, 2009

Hallo Leute, diese Woche war geprägt von ganz unterschiedlichen Ereignissen …

Montags hatte ich zum Glück noch frei, so konnte ich noch die letzten administrativen Dinge fürs Studium erledigen. Leider hatte ich schlecht geschlafen, denn ich war wirklich zu sehr aufgeregt! Montags begann auch wieder das Fitnesstraining im Body Plaza. Dort zu trainieren ist wirklich genial! Zu diesem Thema muss ich noch ein paar Worte verlieren. Ich startete am Montag mit der Low-Carb-Diät. Mein Ziel ist bis Ende September die Morgen- und Nachtessen im Griff zu haben. Dennoch begann ich nun schon beim Mittagessen auf die Auswahl der Beilagen zu achten – wirklich toll! Ich nahm in einer Woche nicht nur zwei Kilos ab, sondern fühlte mich vitaler und fitter denn je. Besonders auffällig ist dies im Unterricht, ich kann vielmehr an einer Sache dranbleiben und habe nicht mehr einen derart überfüllen Magen am Mittag. Echt cool!

Auf jeden Fall werde ich weitermachen damit, denn dieses Semester wird echt hart! Abgesehen von zwei Kursen wurden uns in sämtlichen Fächern Semesterarbeiten von extremem Umfang angedroht. Ich bin zwar etwas skeptisch, doch wenn ich es bis hierher geschafft habe, dann werde ich das letzte Studienjahr wohl auch noch hinkriegen! Am Donnerstag trainiere ich am Morgen und am Abend ging es an die Studenteneinführungsparty. Wir gingen in diverse Restaurants, machten dort Spiele und mit jedem Bierchen stieg die Stimmung. Bei mir jedoch auch die Melancholie, so beim Zuschauen eines Securitas beim Verkehrsdienst und das Blackbeer im Toms im Zusammenhang mit der verstorbenen Jenny aus England. Wirklich krass. So schlief ich nur schlecht und hatte recht Kopfweh. Das Weekend ging jedoch sonst recht gut über die Bühne, heute konnte ich endlich meine Fotoalben fertig kleben … Bis zum nächsten Mal dann wieder, hoffentlich dann mit anderen Ausgangserfahrungen …


Baden auf andere Art

Juni 21, 2009

Hallo zusammen, wie im Titel ersichtlich war mein grösstes Ereignis diese Woche ein Bad …

Montag bis Freitag Mittag wiederum normales Arbeiten. Endlich geht es mit den Beständen vorwärts, die letzten vier Aktenmappen können in Angriff genommen werden. Falls nichts Schlimmeres mehr hervorkommt (z.B. eine völlig unleserliche alte Schrift oder lauter Einzelblätter, die es zu erfassen gilt) könnte es durchaus sein, dass ich es diese Woche zu Ende bringen kann. Archivarbeit ist dadurch eben wirklich schwierig.  Die Akte (das Leben) ist wie eine Schachtel Praline – man weiss nie, was man kriegt (frei nach Forest Gump). Doch gerade dies macht beim Arbeiten im Archiv ja derartig Spass! Es sind wohl immer die gleichen Abläufe, doch andererseits müssen einem auch wiederum Unregelmässigkeiten auffallen.

Doch genug davon – ich bin ja nicht nur am Arbeiten! Dienstag abends der Besuch von Verwandten hier in Chur – Grosstante und Grossonkel. Wirklich cool, wir Essen gemeinsam zu Abend und kommen aus dem Reden beinahe nicht mehr heraus – obwohl beide schon über 70 sind! Sie können mir interessante geschichtliche Details mit auf den Weg geben für den guten Praktikumsbericht, den ich auch noch schreiben darf im Sommer …

Freitags dann wirklich der ultimative Tag! Am Morgen bin ich zwar noch einen halben Tag am Arbeiten, dafür kann ich nachher in die Ferien nach Bad Ragaz. Ich gehe dort in die Tamina-Therme. Es ist wirklich einmalig!! Schon die Eingangshalle ist überwältigend, das Bad danach erst recht!! Neu sind auch Kalt- und Warmwasserbecken vorhanden, daneben diverse neue Sprudelbäder und die alte Aussenanlage – perfekt integriert! Auch der Ruheraum ist luxuriös und das Restaurant verwöhnt einem mit wirklich guten Snacks – bei mir ein Latte Macchiato und Cremeschnitte. Ein Jammer nur, dass das Publikum nicht mehr das alte ist. Familien mit Kindern sieht man praktisch nicht mehr und der Rest ist ganz einfach nur reicher Snob!!!

Samstag und Sonntag verbringe ich entweder zu Hause oder beim Coiffeur (Resultat: super-tolle Kurzhaarfrisur, welche jetzt endlich die herannahende Glatze etwas mehr verdeckt). Ich erhole mich meist und schreibe die Strukturen für einen neuen Blog. Daneben noch viel Administratives und Kirche am Sonntag. Vater und ich sind alleine zu Hause, Mutter ist im Tessin. Na toll, er sagt, dass er vor Langeweile fast vergehen würde, wenn er eine Woche allein wäre und ist sehr betrübt, als ich abfahre. Mir bleibt aber fast nichts anderes übrig. In Wil wäre zwar das kantonale Turnfest gewesen, doch ich muss sparen auf Florenz und das nächste Weekend. Da bleibt nicht mehr viel! Bis nächste Woche dann wieder …


Rockiges Weekend

Juni 14, 2009

Hallo zusammen, dieses Weekend war in Wil wieder was los … Ich konnte diesmal wieder in vollen Zügen geniessen – doch der Reihe nach.

Montags war diesmal kein Training, weil das Kontrolltraining am Dienstag stattfand. So konnte ich ungehindert mal wieder mit einem Studikollegen, der sich aufopfernd um mich beim Fach Programmierlogiken gekümmert hatte, noch ein Bier trinken gehen. Toms Beerbox war eher wenig bevölkert und das Wetter so toll, dass wir draussen sassen und den Feierabend genossen. Dies könnte wirklich bei mir zur Tradition werden -:) Es war echt friedlich und mein Rausch hielt sich in Grenzen. An diesem Tag fand auch das Praktikumsgespräch mit dem betreuenden Lehrer und meinem Chef statt. Allgemein geht es nun wirklich sehr gut, nachdem ich schneller arbeiten kann und die Abläufe besser kapiere. Ich konnte zudem meinen Standpunkt recht gut darlegen, beide hörten mir interessiert zu. Aus all diesen Äusserungen denke ich nun wirklich, dass dies erstens mein Job fürs Leben ist und die „Oberen“ im Betrieb mit mir zufrieden sind.

Dienstag dann das erwähnte Kontrolltraining. Ein paar neue Dehnübungen kamen noch dazu, ansonsten noch ein paar kleine Korrekturen an den Maschinen. Ansonsten erholte ich mich mal wieder so richtig, denn das vorhergehende Weekend war, wie bereits erwähnt, recht turbolent. Die restliche Woche verlief im üblichen Train, nur schaffte ich diesmal viel mehr, als ich mir für das Wochenziel vorgenommen hatte. Dies war echt stark!

Am Samstag dann das Rock am Weiher. Es war wirklich cool! Mit einem ehemaligen VK und seiner Schwester samt Freundin ging ich hin. Es war echt fantastisch! Schon am Nachmittag herrschte eine tolle, gemütliche Stimmung vor. Zudem traf ich vor Ort noch einen ehemaligen Primarschulkollegen – immerhin einer, der mich nicht plagte!! Vor allem mit seinem Vater, der später dazustiess, konnte ich sehr offen über das ganze Thema reden. Dies tat wirklich gut. Dadurch, dass es ein Gratisopenair ist, kann die gesamte Bevölkerung kommen. Es ist nicht nur einfach eine „geschlossene Gruppe“, so ist es auch interessant, die Leute dort zu beobachten. Das tolle Wetter tat zudem das Seinige dazu. Am Abend kamen noch Bekannte zum Racletteessen. Es war wirklich toll, ihr kleiner Sohn heiterte uns alle auf. Er arbeitet in einer sozialen Institution als Arbeitsagoge, evtl. hat er mir für den Sommer einen Studenten-Job als Bürohilfe. Wäre echt genial!

Heute Sonntag dann noch die Geburtstagsfeier von meinem Bruder mit einem genialen Mittagessen. Auch mal wieder nicht schlecht, ansonsten viel gefaulenzt und im Zug ein wenig geschlafen. Schön, wenn dies auch mal wieder geht! Bis auf bald dann wieder …


Tessiner Ferien

Mai 25, 2009

Salut zusammen, endlich mal wieder Erholung pur – gefunden im Tessin! Doch alles der Reihe nach.

Die letzte Woche war mal wieder wirklich locker. Montags Arbeiten und schon am Dienstag wieder frei. An diesem Freitag ass ich gemütlich mein Frühstück und ging am Nachmittag mit einer Mitstudentin ins Café Marron in Chur. Der Eistee war ganz gut und wir redeten über Studium und Gott und die Welt. War echt schön, würde es sicher wieder machen – je nach Zeit. Danach ging es Schlag auf Schlag. Um 15.00 die Kolloquien an der HTW. Es tut mir gut zu sehen, wie diese genau ablaufen werden. Ich bekomme somit mehr Sicherheit für das Geschehen in einem Jahr. Ein Gespräch mit dem Studienverantwortlichen hilft mir zudem, meine Angst vor der bevorstehenden Bachelorarbeit zu nehmen … Danach noch Fitnesscenter, es ist echt warm, doch es klappt dennoch recht gut.

Am Mittwoch abend reise ich bereits per Bellinzona nach Giumaglio ins Tessin. Die Postautofahrt war herrlich, insbesondere die Abfahrt ins Tessin, nur leider verpasse ich den Bus ins Maggiatal. Der Zug kam zu spät und selbstverständlich wartete der Bus nicht! Vielleicht war es auch mein Fehler, denn ich konnte nicht schnell genug rausfinden, wo der Bus genau abfährt. Endlich komme ich an, es ist echt herrlich! Das Ferienhaus ist fantastisch, am Morgen wird frisches Brot von der Hausbesitzerin gebracht. Die Badewanne ist ein Juwel, ich badete im Kerzenlicht und entspannte mich wie schon seit Jahren nicht mehr vom Arbeiten. Die nächsten Tage werden fantastisch! Mein Bruder kommt am Donnerstag Mittag, gemeinsam wandern wir durch das Maggiatal. Leider bekomme ich Heuschnupfen und die Eltern wollen gerade dann noch einen Umweg laufen. Es lohnt sich zwar, ich kriege trotzdem beinahe die Krise! Am Abend gehen wir gemeinsam ins Grotto essen, fantastisch gekocht. Weniger schön ist die Katastrophe von Giumaglio, die Eltern hören nachts den Helikopter über das Haus fliegen. Dies war wirklich beängstigend, vor allem weil lange Zei niemand genau wusste, was geschehen war. Das Frühstück am Freitag morgen bleibt mir beinahe im Halse stecken beim Gedanken, dass vielleicht 100 m von uns entfernt Menschen starben … Glücklicherweise war dem jedoch nicht so! Als ich davon erfahren hatte setzte ich mich überglücklich an den Wasserfall, hörte Gen Rosso und betete wie schon lange nicht mehr …

Am Bahnhof Locarno verabschiedete ich mich von meinen Eltern und für über das Calancatal nach Domodossola. Es war die herrlichste Bahnfahrt meines Lebens! Die Landschaften waren extrem herrlich, eine wahre Augenweide. Dichter Wald, von Wasserfällen durchzogen und herrlichen Seen – all dies sowohl im Calancatal, als auch im Tal der Künstler ennet der Grenze. Der einzige Nachteil: Die Grenzkontrollen waren extrem streng, mit Hund und zwei Zöllnern. Nichtsdestotrotz hier ein paar Impressionen:

Seitental Calancatal

Seitental Calancatal

Hauptplatz Domodossola

Hauptplatz Domodossola

Santa Maria Maggiore

Santa Maria Maggiore

Dies war wirklich das schönste Erlebnis! Doch ich möchte euch nicht mehr weiter mit Bildern langweilen, nur noch soviel: Mit dem GA kommt ihr für CHF 2.00 auf dieser Strecke durch, falls ihr im Panoramawagen fahren wollt. Ansonsten ist alles gratis!

Danach fuhr ich nach Lugano in die Jugi. Am Bahnhof wusste ich nicht, wo genau die Haltestelle war. Zwei Jungs, die Disco-Flyer verteilten, brachten mich mit dem Auto zur Jugi. Die Eltern waren entsetzt – es hätten ja Kriminelle sein können! Doch mein gesunder Menschenverstand sagte mir, dass ich den Beiden wirklich vertrauen konnte – und so war es auch! In dieser Nacht schlief ich schon um 23.30 ein und schlief wie ein Murmeltier die ganze Nacht hindurch.

Samstags dann der Monte Generoso. Es war wirklich herrlich (sorry die Wiederholungen!). Die Aussicht war schlichtweg umwerfend, wäre mit ein wenig weniger Dunst aber besser gewesen! Danach Ausgang in Lugano mit tollem Pizzaschmaus und Konzert des Wissenschaftscamps. Wirklich cool, doch so alleine Ferien machen hat auch Nachteile. Allmählich stinkt mir dies echt und ich möchte versuchen, eine/n Reisepartner/In zu finden … Ist einfach viel lustiger! However, Sonntags dann Gipfeli zum Früstück und mit dem Willhelm-Tell-Express retour nach Wil über Luzern, wo ich mit einem Bekannten im Rotsee baden ging. Doch noch ein paar Worte zum Willhelm-Tell-Express. Ich reiste 1. Klasse im Panoramawagen und auf dem Schiff von Flüelen nach Luzern. Auch hierzu ein paar Impressionen:

Schiffssalon 1. Klasse

Schiffssalon 1. Klasse

Schiffsrestaurant 1. Klasse

Schiffsrestaurant 1. Klasse

Aussicht vom Schiff aus

Aussicht vom Schiff aus

Ihr denkt nun, ihr habt einen Krosüsen vor euch? Weit gefehlt, SBB sei dank! Das Baden im See war übrigens herrlich, darum verschwinde ich jetzt dann auch bald in die Badi. Noch einen schönen, warmen Tag euch allen und bis nächsten Sonntag dann wieder …


Vielgereiste Woche

Mai 17, 2009

Der Titel sagt es eigentlich bereits schon: Ich war, nebst dem Arbeiten, viel unterwegs. Doch der Reihe nach …

Montag – Freitag arbeitete ich regulär im Stadtarchiv zu Chur. Der Bestand, den ich jetzt bearbeite, ist viel unübersichtlicher, als wir dies zuerst gedacht haben. Zwar sind wohl einzelne Notizzettel darin, doch diese dienen offensichtlich nur recht willkürlich der Abgrenzung zwischen den einzelnen Themen. Mir gibts beinahe was, denn zusätzlich sollte noch ein weiterer Bestand erarbeitet und noch eine Ablieferung erledigt werden. Zudem kommen jetzt noch die vielen Feiertage und die Tatsache, dass ich noch Ferien beziehen muss. So gesehen doch recht stressig.

Dienstag wie üblich mein freier Tag. Ich stand recht früh auf und fuhr an die Orbit in Zürich. Es war schlichtweg eine Katastrophe im Vergleich zu den Vorjahren. Viele Händler hatten, wegen der Wirtschaftskrise, ihre Teilnahme abgesagt. So blieb denn auch nicht viel anderes übrig, als mich auf die bekannten Firmen zu konzentrieren – wo ich auch wiederum ganz gute Tipps bekam. Ansonsten aber eher ein langweiliges Geschäft. In der Hoffnung, in der Nacht endlich Ruhe zu haben, kaufte ich mir schalldichte Kopfhörer. Diese waren jedoch zum Schlafen derart unbequem, dass dies nichts brachte. Dafür kann ich mir jetzt im Zug den vollen Sound reinziehen, toll!

Am Freitag dann das 1-Tisch-Restaurant in Zürich. Ein Restaurant mit nur einem Tisch darin, der Wirt bekocht die Gäste gleich nebenan. Es war wirklich toll, nur leider etwas zuviel. In der Nacht hatte ich derart extrem Bauchschmerzen, dass ich kein Auge zutun konnte. Zudem musste ich ständig aufs Klo und erwachte wie gerädert. Das war eindeutig ein zu reichhaltiges Essen und zu allem Elend auch noch recht fettig gekocht. Doch trotzdem, uns allen hat es dennoch wunderbar geschmeckt! Ich würde dieses Restaurant jederzeit weiterempfehlen! Trotzdem war es cool, zusammen mit den Eltern mal wieder einen Ausflug zu machen. Am Samstag dann das Aufräumen des Estrichs. Ich machte daraus gleich ein kleines Archivprojekt. Am Morgen half ich zuerst mehrheitlich meinem Bruder, weil er nach dem Mittagessen sofort wieder abreisen musste. Danach durfte ich selber noch bis 20.00 durcharbeiten. Ich war vollkommen geschafft, kein Wunder.

Heute dann der Fahnenaufzug im Quartier. Es war echt toll, mal wieder alle Nachbarn zu sehen. Wir haben’s untereinander wirklich gut, nur bin ich jetzt, weil ich ja in Chur studiere, viel zu wenig in Wil. So gesehen ist es eine nette Abwechslung, diese Leute wieder mal zu sehen. Danach noch Hinfahrt nach Chur, jetzt blogen und danach noch ein wenig Wäsche machen und duschen. Von Donnerstag bis Sonntag werde ich im Tessin weilen, also wird’s sicher Montag bis zum nächsten Eintrag. Bis dann also …


Die strengste Woche meines Studentenlebens

Mai 5, 2009

Hallo Leute, nicht übertrieben, die letzte Woche war die „verreckteste“ in meinen 2 Jahren Studium.

Am Montagmorgen hatte ich zuerst die Rechtsprüfung. Diese ging mir extrem gut von der Hand, kostete mich aber gleichzeitig alle in mir noch vorhandene Energie. In der Nacht hatte es weit hinunter geschneit, mein Schlaf war denn auch etwas unruhig gewesen. Danach mussten wir noch 2 Stunden in der Schule bleiben. Grund war die SOPIM-Lektion, welche noch vorgeholt werden musste. Also noch 2 Stunden blabla, Kommunikation halt! Nach einem guten Mittagessen repetierte ich nochmals kurz den IGEP-Vortrag und gehe lange und ausgiebig fitten. Ich benutze auch endlich mal wieder den Wellnessbereich, denn noch weiss ich nicht, was noch alles auf mich zukommen wird.

Dienstagmorgen dann der erwähnte Vortrag. Er geht wirklich gut über die Bühne. Als einziger lanciere ich einen Wettbewerb, der vollen Anklang findet. Die Bewertung fällt denn auch entsprechend gut aus. Danach folgt die letzte KIS-Veranstaltung, dazwischen noch 1 Stunde Vortrag über die Archivtagung 2010 in Genf. Danach bin ich wirklich fertig, doch es hilft alles nichts: KIS, English und DPMS wollen vorbereitet, respektive repetiert sein. Unter grossem Klönen also nochmals hingesessen.

Mittwochs dann morgen die KIS-Prüfung und hernach, am Nachmittag, den Leistungsausweis DPMS ins Netz stellen. Ein Video über ein English breakfast, ist echt gut gelungen (ist aber zu gross geworden, um es hier hochzuladen, sorry – folgt einfach dem Link). Danach war ich vollkommen groggy und ging früh zu Bett – denn Donnerstag morgens folgte auch schon der English-Test. 2 Stunden durchwalken, ich ging fast drauf. Danach war jedoch endlich frei und auch nicht mehr viel zu repetieren. So konnte ich nochmals wirklich lange ins Training – denn ich brauchte es nun wirklich!

Freitags dann um 08.15 der Test in Infomarketing. Nach 2 Stunden war mir erdenschlecht, ich musste kurz nach Hause. Ich legte mich hin, doch es flirrte noch so in meinem Kopf, dass ich unmöglich einschlafen konnte. So übermüdet ging ich dann ins Restaurant Rosenhügel, um mit der Klasse das Mittagessen zu geniessen. Die Aussicht auf Chur und das tolle, fantastisch gekochte Mittagessen – inkl. einem doch recht guten Service – entschädigte für vieles. Bald musste ich aber auch schon wieder gehen, denn in Wil wartete mein Coiffeur auf mich. Leo Grögli verwöhnte mich zum Ferienauftakt wie üblich aufs Schönste, das Haareschneiden bei Leo ist echt ein Erlebniss und echt empfehlenswert! Doch schon jetzt merkte ich, wie benebelt im Kopf ich war. Ich hatte extremen Schnupfen: Verstopfte Nase und Halsweh. Der Stress und die Zugluft auf dem Velo hatten mir nicht gutgetan.

So schlief ich nur schlecht in der Nacht auf Samstag und durfte dann mit Mutter zusammen das Zimmer rausputzen. Obwohl ich nicht gerade gut drauf war, kamen wir doch noch relativ gut aneinander vorbei. Am Nachmittag dann ab ins Hamam nach Zürich. Dieses türkische Bad war der Schlüssel zu meiner wiederkehrenden Gesundheit!! Der Dampf und der Wechsel zwischen warm und kalt tat so gut, die Schlammmassage tat ihr übriges dazu. Im Nu fühlte ich mich wieder frisch und fit! Noch war nicht alles überstanden, aber der Berg immerhin nicht mehr so gross! Am Abend dann Nachtessen mit einem Freund in Baar. Er war gerade am Fuss operiert worden und deshalb kaum lauffähig, schade! Trotzdem, wir redeten viel und es war echt herrlich!

Sonntags dann gemütliches Erholen und Montag mein Start als Praktikant im Stadtarchiv Chur. Es ist in etwa wirklich so, wie ich es mir vorgestellt habe! Das Team ist echt super! Doch nicht nur das! Endlich darf ich einer strukturieren Arbeit nachgehen, dies ist so toll!!! Das Erschliessen ist, nun ja, auf meinem Niveau noch relativ einfach. Schon am ersten Tag kann ich den ersten Bestand erschliessen, der Chef lässt mich schon sehr früh selbstständig arbeiten. Mir gefällt es und ich freue mich schon wieder auf morgen – ich arbeite 80% und habe darum dienstags immer frei. Bis auf bald dann wieder …