Friedhof und Klosterbesuch

September 12, 2009

Salut zusammen, es wäre sicherlich nicht sehr korrekt, die beiden letzten Wochen darauf reduzieren zu wollen – doch es waren nun mal die heftigsten Ereignisse.

Montag – Mittwoch schrieb ich zum letzten Mal am ADD-Blog weiter. Diese Arbeiten waren besonders hart, denn jetzt kam der VK-Austritt dran. Dies war schon recht heftig, doch auch die berufliche Laufbahn war wirklich krass! Es war echt schmerzhaft! Doch andererseits konnte ich, am nachfolgenden Tag, nochmals einen Blick in der Vogelperspektive darauf werfen und alles analysieren. Dies war wirklich wertvoll! Zudem konnte ich in der letzten Zeit mit vielen Leuten sprechen, so mit meiner ehemaligen Betreuerin des Entlastungsdienstes, meiner Patin und dem Kirchenmessmer. Nicht nur mein Dankeschön an sie, auch die vielen Erklärungen, die ich geben konnte, halfen ihnen und mir weiter.

Am Donnerstag fuhr ich per Zug nach Einsiedeln zu einer Bekannten und unterwegs ans Grab meiner Grosseltern väterlicherseits. Auf Grund meines ADS war das Verhältnis damals zwischen uns recht angespannt, doch der Besuch an ihren Gräbern half mir, ihnen endgültig zu vergeben. Mit der Bekannten in Einsiedeln hatte ich es super. Sie hütete mich auch als Kleinkind, wir sprachen viel und hatten es einfach toll zusammen. Am Samstag dann der Ausgang mit meinem Cousin in St. Gallen. Es war wirklich toll! Je länger ich studiere und aufgearbeitet habe merke ich, dass ich mit Bekannten und Verwandten viel mehr und gelöster reden kann. Es besteht, von meiner Seite her, einfach keine Barriere mehr. Mehr und mehr frage ich mich, ob ich mir, vor allem später, diese mehr einbildete … However.

Sonntag fuhr ich dann ins Kloster nach Hauterive mit einem guten Freund aus dem Fokolar. Am Montag kam er erst einmal später an und hatte so nur noch eine schlechte Busverbindung nach Hauterive raus. So fuhr ich nach Fribourg und hohlte ihn ab. Es war echt toll! Wir gingen ins Café du Populaire und holten den neusten „Le-Psy-Band“ (no 16) mit dem Titel „J’ai besoin des vacances“. Die einfachsten Geschichten übersetzte ich meinem Freund, so hatten wir einiges zu Lachen. Dienstags, am Fest der heiligen Maria, kostete ich wiederum reichlich Wein und wir liefen nach Posieux. Am Mittwoch ging es nochmals nach Fribourg zum Bierchen in meiner Lieblingsbeiz und zu Chocolat Villars. Ich kostete bewusst wenig wegen meiner begonnenen Low-Cab-Diät. Donnerstags hingen wir vor allem im Kloster rum und erhohlten uns recht gut. Wir hatten es echt toll zusammen – nicht nur, wenn es Wein gab! Ich verstehe mich mit ihm sehr gut, auch wenn er halt so seine „Mödeli“ hat, die aufregen können …

Heute war bei uns in Wil die Eröffnung des neuen Pfarreizentrums. Dies war echt toll! Die Messe mit dem Bischof gefiel mir und ich hatte gute Gespräche mit dem Pfarrer und dem Bischof selbst. Das Pfarreizentrum ist wirlich sehr schön geraten, es gefällt mir sehr! Weniger schön war eine Gruppe Jungwächtler, die mich noch immer nicht grüssen konnten. Mein Austritt dort ist schon 10 Jahre her, auch wenn nicht alles so schön lief – ich darf doch bitten! Zu allem Übel war einer von der „Gilde“ ein Nachbar, den ich eigentlich noch recht gut mag. Hols der Geier, vielleicht waren sie einfach zu sehr mit sich selber beschäftigt und ich mache mir Sorgen um nichts? Muss ihn wohl mal darauf ansprechen … Wie auch immer, bis bald dann wieder …


Kloster und Alltag

September 14, 2008

Salut zusammen,

die letzte Woche war wirklich mal wieder erholsam. Von Sonntag bis Freitag weilte ich im Kloster zu Hauterive.

Am Sonntag reiste ich an mit dem 1. Klass-GA (Klassenwechsel). Bereits dies war wirklich erholsam, ich konnte viel lesen und auch mal zurücklehnen. In Hauterive besuchte ich bereits erste Andachten.

In den nächsten Tagen nahm ich nicht nur an Andachten und Messen teil, sondern ging auch viel wandern. Die Gegend ist so herrlich, wirklich einzigartig. Selbstverständlich auch mein Fribourg-Tag am Mittwoch. Das meiste Geld verbrauchte ich in der Schokoladenfabrik Villars, denn ich hatte noch zahlreiche „Schulden“ offen. Diese Fabrik ist wirklich toll, der Shop erfüllt sämtliche Wünsche für Schleckmäuler. Neu und ebenfalls gourmet-mässig hype ist die Praliné-Ecke, wo ich mich auch gut und gerne bediente. Danach ein wenig durch die Stadt schlendern und oben auf den Hügel zum Bourgoillon. Das Mittagessen nahm ich im Restaurant Populaire, eine wirklich coole alte Beiz in der Altstadt. Mein Black Beer (Guinness, logo) original aus der Bierbüchse im Belvédère, dem Restaurant mit der herrlichen Aussicht über Fribourg.

Das restliche Weekend verbrachte ich damit, mein Velo nach Chur zu transportieren. Heute kommen noch Verwandte, um Dads Geburtstag zu feiern. Es wird bestimmt toll, ich freue mich schon jetzt echt darauf! Morgen wird wiederum das Studium beginnen, bin gespannt, es soll ja strenger werden als auch schon … Bis auf bald dann.