Die strengste Woche meines Studentenlebens

Mai 5, 2009

Hallo Leute, nicht übertrieben, die letzte Woche war die „verreckteste“ in meinen 2 Jahren Studium.

Am Montagmorgen hatte ich zuerst die Rechtsprüfung. Diese ging mir extrem gut von der Hand, kostete mich aber gleichzeitig alle in mir noch vorhandene Energie. In der Nacht hatte es weit hinunter geschneit, mein Schlaf war denn auch etwas unruhig gewesen. Danach mussten wir noch 2 Stunden in der Schule bleiben. Grund war die SOPIM-Lektion, welche noch vorgeholt werden musste. Also noch 2 Stunden blabla, Kommunikation halt! Nach einem guten Mittagessen repetierte ich nochmals kurz den IGEP-Vortrag und gehe lange und ausgiebig fitten. Ich benutze auch endlich mal wieder den Wellnessbereich, denn noch weiss ich nicht, was noch alles auf mich zukommen wird.

Dienstagmorgen dann der erwähnte Vortrag. Er geht wirklich gut über die Bühne. Als einziger lanciere ich einen Wettbewerb, der vollen Anklang findet. Die Bewertung fällt denn auch entsprechend gut aus. Danach folgt die letzte KIS-Veranstaltung, dazwischen noch 1 Stunde Vortrag über die Archivtagung 2010 in Genf. Danach bin ich wirklich fertig, doch es hilft alles nichts: KIS, English und DPMS wollen vorbereitet, respektive repetiert sein. Unter grossem Klönen also nochmals hingesessen.

Mittwochs dann morgen die KIS-Prüfung und hernach, am Nachmittag, den Leistungsausweis DPMS ins Netz stellen. Ein Video über ein English breakfast, ist echt gut gelungen (ist aber zu gross geworden, um es hier hochzuladen, sorry – folgt einfach dem Link). Danach war ich vollkommen groggy und ging früh zu Bett – denn Donnerstag morgens folgte auch schon der English-Test. 2 Stunden durchwalken, ich ging fast drauf. Danach war jedoch endlich frei und auch nicht mehr viel zu repetieren. So konnte ich nochmals wirklich lange ins Training – denn ich brauchte es nun wirklich!

Freitags dann um 08.15 der Test in Infomarketing. Nach 2 Stunden war mir erdenschlecht, ich musste kurz nach Hause. Ich legte mich hin, doch es flirrte noch so in meinem Kopf, dass ich unmöglich einschlafen konnte. So übermüdet ging ich dann ins Restaurant Rosenhügel, um mit der Klasse das Mittagessen zu geniessen. Die Aussicht auf Chur und das tolle, fantastisch gekochte Mittagessen – inkl. einem doch recht guten Service – entschädigte für vieles. Bald musste ich aber auch schon wieder gehen, denn in Wil wartete mein Coiffeur auf mich. Leo Grögli verwöhnte mich zum Ferienauftakt wie üblich aufs Schönste, das Haareschneiden bei Leo ist echt ein Erlebniss und echt empfehlenswert! Doch schon jetzt merkte ich, wie benebelt im Kopf ich war. Ich hatte extremen Schnupfen: Verstopfte Nase und Halsweh. Der Stress und die Zugluft auf dem Velo hatten mir nicht gutgetan.

So schlief ich nur schlecht in der Nacht auf Samstag und durfte dann mit Mutter zusammen das Zimmer rausputzen. Obwohl ich nicht gerade gut drauf war, kamen wir doch noch relativ gut aneinander vorbei. Am Nachmittag dann ab ins Hamam nach Zürich. Dieses türkische Bad war der Schlüssel zu meiner wiederkehrenden Gesundheit!! Der Dampf und der Wechsel zwischen warm und kalt tat so gut, die Schlammmassage tat ihr übriges dazu. Im Nu fühlte ich mich wieder frisch und fit! Noch war nicht alles überstanden, aber der Berg immerhin nicht mehr so gross! Am Abend dann Nachtessen mit einem Freund in Baar. Er war gerade am Fuss operiert worden und deshalb kaum lauffähig, schade! Trotzdem, wir redeten viel und es war echt herrlich!

Sonntags dann gemütliches Erholen und Montag mein Start als Praktikant im Stadtarchiv Chur. Es ist in etwa wirklich so, wie ich es mir vorgestellt habe! Das Team ist echt super! Doch nicht nur das! Endlich darf ich einer strukturieren Arbeit nachgehen, dies ist so toll!!! Das Erschliessen ist, nun ja, auf meinem Niveau noch relativ einfach. Schon am ersten Tag kann ich den ersten Bestand erschliessen, der Chef lässt mich schon sehr früh selbstständig arbeiten. Mir gefällt es und ich freue mich schon wieder auf morgen – ich arbeite 80% und habe darum dienstags immer frei. Bis auf bald dann wieder …


Es gilt (manchmal mehr oder weniger) ernst

Juli 1, 2008

Jetzt ist sie also da. Die grosse Prüfungswoche. Diese Tage gehen an die Nieren, denn die Nerven spielen zum Teil wirklich beinahe verrückt.

Montags beginnt Lerwoche mit Englisch und Information Retrieval. Beide Tests gehen schon mal wirklich sehr gut. Dienstags frei, dies heisst morgens lernen und nachmittags eine Arbeit für die HTW beenden. Mittwochs Datenbanksysteme, ich schaffe die Normalformen komplett durch, mega!! Auch SQL ist nicht so brutal krass, wie ich dies mal gedacht hatte. Mit den Unterlagen komme ich recht gut durch. Am Nachmittag Kommunikationswissenschaften, freudig notiere ich alles, was ich im Unterricht mitgeschnitten und von den Lektionen noch wusste – und dies ist eine ganze Menge. Donnerstags die Prüfung in Information Retrieval. Herr Buchkremer ist gnädig, es werden nur Grundfragen gestellt.

Nach der Prüfung kann ich mich knapp in ein Sofa in der Eingangshalle retten, bevor mir beinahe schwarz vor Augen wird. Die Kollegen raten mir dringend, den Kopf unters Wasser zu halten, so geht dann auch alles gut. Eine Dozentin hält mich mit einem dringenden Auftrag zurück – eine Studentin war in Panick geraten und heulte wie ein Schlosshund. Die Dozentin tröstete sie, brauchte aber jemanden, der die laufende Prüfung beaufsichtigte. Ich erklärte mich spontan dazu bereit, war ich doch wieder fit. Danach hatte ich genügend Zeit zur Erholung, denn ich musste zum Mittagessen zurück nach Chur West und dort ins Restaurant. Unsere Klasse ass dort gemeinsam zu Mittag, wirklich toll.

Danach fuhr ich rasch nach Hause, denn es wartete ein aufregendes Weekend auf mich. Der Freitag begann erst mal locker bei meinem Coiffeur Leo Grögli (an der Dufourstrasse) in Wil. Wirklich empfehlenswert, die Kopfmassage ist echt zum relaxen und die Frisur schaut nachher auch sackstark aus! Am Samstag besuche ich mit einem Kollegen das Openair St. Gallen. Leute, schon lange nicht mehr so was cooles erlebt. Wir chillten am Fluss, hörten uns diverse Konzerte an, das Wetter war einfach fantastisch!! Wir hatten einen VIP-Pass, wirklich cool! Alles inklusive, gratis duschen und billiges Essen. Meinem Freund wurde es jedoch bald zuviel, so ging’s nach Hause. Am Sonntag dann das EM-Qualifikationsspiel mit einem Ex-Studikollegen. Wir fuhren nach Kreuzlingen in die UBS-Arena. Auch nicht schlecht, die Stimmung war extrem gut! Die Fans tanzten und „fanten“, was das Zeug hielt. Die Deutschen wurden immer kleinlauter, die Spanier immer lauter – war echt spannend zum Ansehen. Das Spiel war so spannend wie kein einziger Kriminalroman, den ich zu Hause im Regal stehen habe. War wirklich lässig. Ich liebe mein GA immer mehr, denn gerade solche Ausflüge sind wirklich spannend.

Am Montag dann erst mal ausschlafen und das Archiv eines Nachbarn gestalten. Es war wirklich spannend und ich merke immer mehr, dass dies MEIN JOB ist. Wirklich! Ich finde es so erbauend zu sehen, wie ein anfängliches Chaos wiederhergestellt wird. Immer mehr kommt die Ordnung zu Stande, die Tabellen werden entwirrt und geben das darin verborgene Wissen frei. Ein Métier, in dem ich mich wirklich gerne bewege.

Heute dann half ich meiner Mutter mit dem Spielgruppenzmittag. Wir gingen beinahe drauf, so viele Kinder und alle wollten was von Mutter. So servierte ich während 2 Stunden … Schliesslich kam ich auch noch zum Essen. Danach noch Einkäufe für die Ferien, Organisation eines Raclettessens mit meiner Ex-Klasse (das hoffentlich auch stattfinden kann) und jetzt der Blog. Muss jetzt Schluss machen, ich höre in der Ferne Donnergrollen und der Rasenmäher wartet ungeduldig auf mich. Bis bald.


Der Lernkoller hält Einzug

Juni 23, 2008

Sehr hart, aber wahr. Bei mir hat der Lernkoller Einzug gehalten, und zwar oberdeftig.

Aber alles der Reihe nach. Letzte Woche noch die allerletzten Lerntasks. Diese verliefen generell gut, besonders mein gewonnener Überblick in den Fächern Datenbanksysteme, Grundlagen der Kommunikations- und Medienwissenschaft und alle Information Retrieval Fächer. Besonders half mir der „Nachhilfeunterricht“ von Herrn R. Buchkremer für IR. Falls Sie diese Zeilen lesen nochmals ein herzliches Dankeschön. Normalerweise lobe ich Dozenten nie so in meinem Blog, aber dieser hat dies eindeutig verdient! Besonders bemerkte ich dies bei der heutigen Prüfung, wo ich, zumindest meiner Meinung nach, eine gute – sehr gute Punktezahl ergatterte. Ende Woche hatte ich jedoch definitiv den Lernkoller. Schlafen konnte ich vor lauter Nervosität nicht mehr viel, dazu kam noch das ständige und ermüdende Repetieren der einzelnen Fächer. Damit verbunden war natürlich auch die Angst, vom gesamten Stoffberg irgendetwas übersehen zu haben, das an der Prüfung drankommt …

Das Wochende war denn auch nicht gerade sehr erbaulich. Am Samstag hatte ich zuerst mal die Deli-Prüfung. Absolut schlimm, sage ich hier nur! Zum einen wechselten völlig kurzfristig alle Räumlichkeiten. Besonders, wenn ich mich darauf eingestellt habe (am Vortag hatte ich zur Einstimmung das Schulhaus und die einzelnen Zimmer besucht), finde ich dies absolut schlimm! Dann entsprachen die Modelltests, die wir in der Schule gelöst hatten, in keiner Art und Weise den realen Prüfungen. Es war absolut schrecklich, dies zog sich vom Mündlichen bis zum Schriftlichen durch!

Heute dann die ersten Prüfungen. Leute, endlich merke ich mal, dass mir das Studium Spass macht!! Englisch ging, dank meiner neuen Lernmethode, ausgesprochen gut. Ich konnte extrem viel beantworten udn wurde auch zeitlich fertig – dies bei einer Übungsart, wo ich sonst zeitlich immer Mühe hatte. Am Nachmittag Information Retrieval praktisch. Auch hier wieder eine tolle Sache, die 5.0 habe ich ganz bestimmt. Ich werde sicher nächstes Weekend wieder schreiben, ihr hört von mir.


Lernen ist beengend

Juni 16, 2008

Habe gerade in den letzten Tagen wiederum diese Erkenntnis gewonnen. Das grösste Risiko am Lernen ist die soziale Einsamkeit, vor der kaum jemand gefeit ist. Hier hilft nur das Natel, um Kontakt zu halten, doch der Reihe nach.

Am letzten Dienstag startete ich mit Information Retrieval, dem praktischen Teil. Dabei bemerkte ich, dass ich immer weniger verstehe. Die Mail einer Kollegin gab schliesslich den Ausschlag, dass ich morgen an einer zusätzlichen Lehrveranstaltung zum Thema teilnehme. Mittwochs Datenbanksysteme, langsam, aber sicher macht’s bei mir immer mehr „Klick“. Gerade SQL kommt jetzt immer klarer, dies dank meiner Aufstellungen. Am Donnerstag die Kommunikationslektionen repetieren, die Modelle werden immer logischer. Ist übrigens auch mein Lieblingsfach, was man da alles ablesen kann, einfach sagenhaft! Genau durch diese Kommunikations-Forschungslektionen konnte ich meine Meinung zu Ausländern handfest definieren, nämlich durchwegs positiv. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass wir, wenn wir Ausländer ausschaffen, die Problem machen, die Schwierigkeiten nur verlagern, anstatt sie im Land selber zu lösen. Doch genau das sollte, meiner Meinung nach, das Ziel einer positiven Integration sein! Am Freitag noch Italienisch, die Grammatik wird nun immer besser.

Samstags wird zunächst einmal recht ruhig. Ich stehe zwar, für meine Weekendverhältnisse, noch recht früh auf (08.30). Danach noch kurz Blumen besorgen für meine Mutter, die aus dem Tessin retour kommt, eine Dusche nehmen und Italo repetieren. Danach IR-Theorie lernen, nicht ganz einfach. Die boolschen Operatoren muss ich speziell lernen, die waren schon immer mein grösstes Problem. Wenn mir nicht ein lieber Studienkollege mal alles erklärt hätte, stände ich schön doof da …

Am Abend ging ich, nach dem hervorragenden Pizzaschmaus mit meiner Familie, ans „Rock am Weiher“ (Gratisopenair bei uns in Wil). Die Musik war nicht gerade mein Geschmack, zudem hatte es zu viele halb besoffene Jugendliche, die einen ständig anpöbelten. Eigentlich wollte ich ja mit einem ehemaligen VK-Freund abmachen, doch der hatte verschlafen. Abends um 21.00 …? Ich will hier nichts Falsches schreiben, ihr könnt euch euren eigenen Anteil denken. Seine Mobilnummer ist für mich in nächster Zeit auf jeden Fall mal gestrichen. Dafür hatte ich eine gute Unterhaltung mit einem der dortigen VKs und brachte ihnen die Verpflegung, weil sich sonst niemand darum kümmerte. However, die Einsatzqualität wird bei meiner Ex-Abteilung auch immer mieser (Funken, keine Stablampe in der Nacht, und dies waren noch die harmlosesten Vorkommnisse!!!).

Sonntags mal etwas ruhiger, teils noch im Zug gelernt. Heute ruhiger Start in den Tag, ein wenig Englisch lernen, die Fragen für morgen vorbereiten und die Fragen für IR-Theorien auf dem Netz beantworten.

Weil jetzt schon 2 Wochen lernen ins Land gegangen sind, hier zum ersten Mal eine kleine Aufstellung darüber.

Feelings: Woche 1: Unmöglich, das alles zu schaffen! Ich sehe nur noch Problemfelder! Woche 2: Ich komme immer mehr zurecht, das Lernen macht in gewissen Fächern jetzt sogar Spass. Praktisches Anwenden im Alltag beginnt (Einkaufszettel mit boolschen Operatoren, Italo-Reden bei Tisch, etc.).

Positives:

  • Sämtlicher Stoff, den ich eingeplant habe, brachte ich durch.
  • Soziale Kontakte nicht vernachlässigt (EM schauen in Zürich mit Fokolar, etc.)
  • Gutes Schlaf-Essen-Lernverhältnis
  • Zwischenpausen gezielt eingesetzt und auch mal bis ans Limit gelernt (1h und mehr)
  • Phasen, in denen zu Beginn nichts zu tun war, sinnvoll eingesetzt (Formatierungsarbeiten HTW)

Negatives:

  • Manchmal nicht an Zeitlimiten gehalten (zu spät gestartet).
  • Eigenen Stolz z.T. fast zu spät über Bord geworfen (IR-Sache, praktischer Teil)

Ziel: Positives möglichst fördern und Negatives über Belohnungssysteme abbauen.

So, nach diesem selbstkritischen Blick dann gute Nacht an alle, bis in einer Woche wieder.


Der Fussball rollt

Juni 8, 2008

Endlich ist es soweit! Die Uefa-Euro 2008 ist eröffnet! Nebst dem runden Ball aus Leder beschäftigte mich vor allem das Lernen, doch der Reihe nach.

Dienstags begann ich mit den Zusammenfassungen für Information Retrieval, der praktische Teil. Hier war vor allem wichtig, mir auch eine Strategie zurecht zu legen, um all diese Infos aus den Datenbanken geschickt zu verarbeiten. Mittwochs dann wirklich Datenbanksysteme, dort vor allem SQL-Übersicht erstellen und Skripte durchlesen. Am Spannendsten dann definitiv Kommunikationswissenschaften am Donnerstag, mein absolutes Lieblingsfach! Die Tatsache, wie die zwischenmenschliche Kommunikation zu Stande kommt und aufgebaut wird, fasziniert mich immer wieder. Am Freitag dann morgens noch kurze Repetition und Italienisch büffeln. Allgemein war es eine wirklich gute Woche, in der ich gut konzentriert lernen konnte. Eine tolle Hilfe ist dabei mein Zimmer hier im Lehrlingsheim Chur, die Ruhe um mich herum ist zum Lernen schlicht grossartig!

Freitag nachmittags dann die Stadtführung mit unserem Kommunikationslehrer. Es ist echt interessant, wir werden an Gebäude herangeführt, die ich sonst nie gesehen hätte und deren Bedeutung mir zuvor nie klar war. Geführt wurden wir von einem älteren Herrn des Tourismusbüros, der diese Aufgabe absolut sensationell meisterte. Besonders das Innenleben der Churer Kathedrale war echt erstaunlich.

Gestern Abend sah ich mir, zusammen mit den Leuten vom Fokolar, das Eröffnungsspiel der Euro 08 an. Gemeinsam litten wir mit den Schweizern mit, als es bergab ging. Der Match war irrsinnig spannend, wirklich Fussball vom Feinsten. Trotzdem hätte es nicht sein sollen, besonders die Verletzung von Frei ist besonders ärgerlich! Nach einem gediegenen Essen spielten die anderen ebenfalls Fussball (ich bin immer noch lädiert von meinem Sturz, d.h. trage eine Fussschiene). Ich bin wirklich immer wieder gerne im Fokolar, die Einheit dort und die Freundschaft zu einem Mitglied bedeuten wir sehr viel. Nach dem Spiel gingen wir in die Fanzone in Zürich. Alles überteuert, extrem viele Leute und den Rucksack abgeben müssen – danach durfte ich meinen Velohelm am Arm mittragen. Ich empfand diese Sicherheitsvorkehrungen echt als schikanös. Wahrscheinlich hatten sie angst, im Rucksack wäre eine Bombe oder so … Die Welt zu Gast bei Bünzlis, oder wie sieht’s aus …??!! Die Stimmung war wenigstens echt super. Leider verpasste ich den früheren Zug und konnte so erst um 00.17 nach Hause fahren ab Zürich.

Heute gemütlich ausgeschlafen, noch etwas gearbeitet und nach Chur retour gefahren für Lernwoche II von III. Werde noch etwas für eine Kollegin einscannen, duschen und nachher schlafen. Bis in einer Woche wieder und gute Nacht.


Das grosse Lernen

Juni 3, 2008

So hart es auch ist, doch jetzt hat es begonnen – das grosse Lernen. Mein Studierzimmer ist wieder mal mein bester Freund geworden und mein Natel der Todfeind Nr. 1.

Nein, nein, nicht ganz so schlimm, aber fast. Letzte Woche noch recht stressig, überall noch die letzten Details für die Prüfung ausfeilen und eine Semesterarbeit abgeben. Am Freitag ging ich mit meinem Dad das Länderspiel Schweiz – Lichtenstein anschauen, war echt cool! Das neu eröffnete Station ist eine Wucht, von der Shoppingmeile bis hin zu den Sitzplätzen war alles topp! Die Stimmung war mitreissend, meine Geldscheine im Portmonnaie leider weniger – es reichte knapp für eine Minipizza, das Wasser spendierte mir die CS. Wir waren übrigens von einer Vertreterin der Credit Suisse eingeladen worden – zum Glück behielt ich mein Konto dort, wäre sonst arg peinlich geworden!!

Samstags die Lernplanungen erstellt, so dass ich weiss, was genau zu tun ist. Sonntags noch kleinere administrative Arbeiten, Stimmenzählen im Rathaus (alle 3 Vorlagen hochaus verworfen, wieder mal ist die SVP die absolute Verliererpartei) und das Geburiessen von meinem Bruder. War ganz gut, wir waren in Konstanz in einer ehemaligen Brauerei. Der Gerstensaft floss in Strömen und das Steak mundete sehr.

Montags dann Fahrt nach Chur, im Zug bereits gelernt. Heute dann der erste volle Lerntag, zum Glück noch nicht so heavy, Open-Book-Test vorbereiten und Englisch repetieren. Zudem tue ich alles, um den beschriebenen Zustand von vorhin zu vermeiden, so telefoniere ich oft mit Freunden oder gehe aus, so weit dies geht. Also, das war’s auch schon wieder, meine Augen tränen zu arg vom Heuschnupfen zum Weiterschreiben. Gute Nacht.