Hallo Leute, nicht übertrieben, die letzte Woche war die „verreckteste“ in meinen 2 Jahren Studium.
Am Montagmorgen hatte ich zuerst die Rechtsprüfung. Diese ging mir extrem gut von der Hand, kostete mich aber gleichzeitig alle in mir noch vorhandene Energie. In der Nacht hatte es weit hinunter geschneit, mein Schlaf war denn auch etwas unruhig gewesen. Danach mussten wir noch 2 Stunden in der Schule bleiben. Grund war die SOPIM-Lektion, welche noch vorgeholt werden musste. Also noch 2 Stunden blabla, Kommunikation halt! Nach einem guten Mittagessen repetierte ich nochmals kurz den IGEP-Vortrag und gehe lange und ausgiebig fitten. Ich benutze auch endlich mal wieder den Wellnessbereich, denn noch weiss ich nicht, was noch alles auf mich zukommen wird.
Dienstagmorgen dann der erwähnte Vortrag. Er geht wirklich gut über die Bühne. Als einziger lanciere ich einen Wettbewerb, der vollen Anklang findet. Die Bewertung fällt denn auch entsprechend gut aus. Danach folgt die letzte KIS-Veranstaltung, dazwischen noch 1 Stunde Vortrag über die Archivtagung 2010 in Genf. Danach bin ich wirklich fertig, doch es hilft alles nichts: KIS, English und DPMS wollen vorbereitet, respektive repetiert sein. Unter grossem Klönen also nochmals hingesessen.
Mittwochs dann morgen die KIS-Prüfung und hernach, am Nachmittag, den Leistungsausweis DPMS ins Netz stellen. Ein Video über ein English breakfast, ist echt gut gelungen (ist aber zu gross geworden, um es hier hochzuladen, sorry – folgt einfach dem Link). Danach war ich vollkommen groggy und ging früh zu Bett – denn Donnerstag morgens folgte auch schon der English-Test. 2 Stunden durchwalken, ich ging fast drauf. Danach war jedoch endlich frei und auch nicht mehr viel zu repetieren. So konnte ich nochmals wirklich lange ins Training – denn ich brauchte es nun wirklich!
Freitags dann um 08.15 der Test in Infomarketing. Nach 2 Stunden war mir erdenschlecht, ich musste kurz nach Hause. Ich legte mich hin, doch es flirrte noch so in meinem Kopf, dass ich unmöglich einschlafen konnte. So übermüdet ging ich dann ins Restaurant Rosenhügel, um mit der Klasse das Mittagessen zu geniessen. Die Aussicht auf Chur und das tolle, fantastisch gekochte Mittagessen – inkl. einem doch recht guten Service – entschädigte für vieles. Bald musste ich aber auch schon wieder gehen, denn in Wil wartete mein Coiffeur auf mich. Leo Grögli verwöhnte mich zum Ferienauftakt wie üblich aufs Schönste, das Haareschneiden bei Leo ist echt ein Erlebniss und echt empfehlenswert! Doch schon jetzt merkte ich, wie benebelt im Kopf ich war. Ich hatte extremen Schnupfen: Verstopfte Nase und Halsweh. Der Stress und die Zugluft auf dem Velo hatten mir nicht gutgetan.
So schlief ich nur schlecht in der Nacht auf Samstag und durfte dann mit Mutter zusammen das Zimmer rausputzen. Obwohl ich nicht gerade gut drauf war, kamen wir doch noch relativ gut aneinander vorbei. Am Nachmittag dann ab ins Hamam nach Zürich. Dieses türkische Bad war der Schlüssel zu meiner wiederkehrenden Gesundheit!! Der Dampf und der Wechsel zwischen warm und kalt tat so gut, die Schlammmassage tat ihr übriges dazu. Im Nu fühlte ich mich wieder frisch und fit! Noch war nicht alles überstanden, aber der Berg immerhin nicht mehr so gross! Am Abend dann Nachtessen mit einem Freund in Baar. Er war gerade am Fuss operiert worden und deshalb kaum lauffähig, schade! Trotzdem, wir redeten viel und es war echt herrlich!
Sonntags dann gemütliches Erholen und Montag mein Start als Praktikant im Stadtarchiv Chur. Es ist in etwa wirklich so, wie ich es mir vorgestellt habe! Das Team ist echt super! Doch nicht nur das! Endlich darf ich einer strukturieren Arbeit nachgehen, dies ist so toll!!! Das Erschliessen ist, nun ja, auf meinem Niveau noch relativ einfach. Schon am ersten Tag kann ich den ersten Bestand erschliessen, der Chef lässt mich schon sehr früh selbstständig arbeiten. Mir gefällt es und ich freue mich schon wieder auf morgen – ich arbeite 80% und habe darum dienstags immer frei. Bis auf bald dann wieder …
Verfasst von manuelkunz
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