Wer berädt hier wen?

November 8, 2009

Salut zusammen, die obige Frage hat sich diese Woche für mich gleich mehrmals gestellt.

Montag und Dienstag war der übliche Trott. Es war ein Glück, dass ich montags frei hatte und so noch einiges aufarbeiten konnte. Mittwochs begann die Lektion ICON (Info-Consulting). Wir nahmen den Ablauf von Change Management  durch: Schock, Verniedlichung, Einsicht, Akzeptanz, Ausprobieren, Erkenntnis und Implementation. Ich erkannte mit einem Schlag, dass ich, besonders nach dem abgesicherten Unfall von letzthin, noch weiter Lust auf Ausprobieren habe im Bereich Verkehrsdienst. Es war so extrem hart, wie ich bei den VKs rausgeflogen bin. Ich muss dies unbedingt mit meiner Psychologin aufarbeiten, denn die Erkenntnisse habe  ich echt noch nicht gewonnen! Am gleichen Tag aber abends der Film Hollywood Librarian. Die Bibliothek der HTW hatte geladen und wir füllten die halbe Aula. Nicht schlecht … Der Film selber war auch echt topp! Es ist echt extrem, wie der Bibliothekar gesehen wird im Film, als auch im Alltag.

Am Donnerstag abends dann die GV der Studentenschaft HTW Chur. Es war wirklich toll! Ein gutes Essen, tolle Stimmung und mir gegenüber echt hübsche Damen vom Wirtschafts-Studiengang. Die Stimmung war wirklich gut! Freitags dann das Beratungsgespräch beim Verein förderraum St. Gallen. Es dürfte hart werden, die Praktikantin dort will kein Wort über ihre eigene Befindlichkeiten preisgeben – obwohl dies mir sicher helfen würde! Wird noch gut werden beim eigentlichen Gespräch montags. Abends noch die Wahl des neuen Stadtpfarrers – so durchzogen. Die Wahl war sehr emotional, dafür wurden wir durch einen todlangweiligen Vortrag zum Bauprojekt des neuen Pfarreizentrums gequält. Unglaublich, die Typen machen die Uni und kennen nicht mal die wichtigsten Aspekte einer erfolgreichen Präsentation. Tolle Sache!

Samstags und Sonntags noch das Gespräch vom Freitag aufarbeiten und das Hauptgespräch am Montag vorbereiten, noch Projektkurs abarbeiten und Messe. Bis nächste Woche dann wieder …

 


Party, party!

August 17, 2009

Hallo Leute, klingt optimistisch, der Titel, oder? Es war leider nicht immer so während dieser Woche … Den Grund dafür habe ich mir im Wesentlichen aber selber ausgesucht.

Montags bis Mittwochs schrieb ich an meinem ADD-Blog. Es war extrem hart! Der Montag begann noch relativ harmlos: Dokumente ordnen. Zum Teil herrschte eben schon ein rechtes Ablagechaos. Hernach, Dienstag und Mittwoch, die wirklich harten Teile. Allmählich kam ich in der Schule zu der Zeit, wo das Plagen einsetzte. Dies alles aufzuschreiben tat einerseits wirklich gut, andererseits war es auch extrem hart. Ich bin mir aber bewusst, wie wichtig dieses Aufarbeiten ist – denn ansonsten wird es immer schwieriger zum Studieren. Wenn ich jetzt nicht alles ablegen und aufschreiben kann, dann wird es echt schwierig. Ich kann den ganzen Müll nicht mein ganzes Leben lang mit mir rumtragen!!

Dienstags dann am Morgen der Termin bei der Postfinance. Ein wirklich netter Vertreter zeigte mir auf, wie ich meine Finanzen optimieren kann. Dies war wirklich aufschlussreich und angenehm obendrein: Nicht aufdringlich, freundlich und absolut realistisch. Dies war echt spannend und half mir echt weiter!! Ich rate jedem zu einer solchen Beratung, im speziellen bei Postfinance, auch wenn er/sie, wie ich, vorher negative Erfahrungen gemacht hat! Donnerstag dann startete ich mit dem Praktikumsbericht. Leute, welch ein Glück, dass ich alles so gut vorbereitet hatte!! Schon während des Praktikums hatte ich einen Aufsatz und diverse Arbeitsabläufe geschrieben. Das Wissen der dortigen MitarbeiterInnen nutzte ich vorallem zur Beschaffung der Fachliteratur. Ein grosser Brocken fällt weg, die 80%-Anstellung hat sich mehr als gelohnt! Den freien Tag setzte ich genau richtig ein, dies half nun enorm. So konnte ich ausnahmsweise am Nachmittag ins Kino und mir Harry Potter VI ansehen. Egal ob auf Deutsch oder Englisch-Italienisch: Es ist immer noch der gleiche Schrott!! Oberkitschig, mit wichtigen Szenen aus dem Buch, welche durch erfundene ersetzt wurden. Jedem, der jetzt noch ins Kino will rate ich von diesem Film entschieden ab. Investiert lieber in 2 – 3 Drinks im Ausgang, dann habt ihr mehr davon!!! Nicht genug, denn abends sah ich noch die Typen von der Feuerwehr Verkehrsdienst machen. Leider winken sie immer noch wie Paviane! Sorry für die Bemerkung, aber ein solch verunglücktes Winken tut mir, nach all meinen Jahren im VD-Business, im Herz weh! Ich sehe, dass ich in keine Organisation mehr reinpassen würde: Die Feuerwehr, die VK und auch Sicherheitsdienste winken zu schlecht. Mit meiner althergebrachten Winkweise und meinem Drill von dazumals, aus der Ausbildung in den Ohren, wäre es nicht mehr möglich.

Freitags dann nochmals Praktikumsbericht und am Abend ein Konzert zur Feier des Woodstock-Jubiläums im Salzhaus zu Winterthur. Das Konzert war wirklich toll, jedenfalls die ersten 3 Stunden. Dann fing einer der Musiker an, mit dem Geigenbogen über die E-Gitarre zu streichen und der Sänger gab Laute wie ein Kleinkind von sich. Mir reichte es (und vielen anderen auch!), kurzerhand schleppte ich meinen Bruder, der mt mir hinging, zum Bahnhof und ich fuhr sofort nach Hause. Dies war ein Glück, denn ich erwischte noch den letzten fahrenden Intercity-Zug und war um 01.00 in Wil. Am Samstag dann das Quartierfest. Der heftigste Stimmungs- und Partymacher war nicht vor Ort, so war es erstmals etwas ruhiger. Am Anfang harzte es bei mir wie üblich etwas mit dem Reden, doch ich kannte nichts und fing einfach mal an. So kam es dennoch gut. Am Sonntag dann vorallem Faulenzen und Fotos entwickeln lassen per Internet. Mal sehen, wie die nächste Woche wird – einen Tag habe  ich ja schon erlebt -:) Bis dann.


In Chur ist der Bär los

Mai 25, 2008

Was, ein neuer Bär in Chur? Ist JJ3 etwa wieder aus dem Bärenhimmel zurückgekehrt? Nein, nein, aber an diesem Weekend war das Churer Bahnhoffest.

Zuerst mal gleich ein paar Dinge voreweg: Ab heute lasse ich die seltsame Anrede am Anfang bleiben, sondern beginne lieber mit einem „Aufhänger“. Ebenso werde ich nur noch am Sonntag schreiben, weil ein Wochenrückblick doch etwas mehr Stoff bietet.

Aber ganz von vorne. Die letzte Woche war mal echt gut. Am Freitag, als erstes Highlight, die Informatikmesse OrbitIex in Zürich-Oerlikon. Am Bahnhof treffe ich zwei unserer Dozenten der HTW, bin fast ein wenig geschockt. Die Messe ist mega-cool, seit ich IW studiere bleibe ich nicht mehr nur 2, sondern geschlagene 6 Stunden. Pröbelte ein wenig an einer Linux-Version, allgemein cool, bis ich zur Datenbank gelangte. Zwar mein CREATE TABLE-BEFEHL in SQL absolut korrekt, die Tabelle verschwand auf misteriöse Weise vom Bildschirm. Resigniert davongelaufen. 2 Heinis wollten mir eine Onlinewerbung verkaufen, doch auf die Frage, wie’s denn so mit Precision und Recall stünde, stotterten sie rum und boten mir einen Kaffee an. Überstürzt den Stand verlassen, Horror-Mine aufgesetzt. Wii zeigte mir (neuestes Gameprogramm), dass ich Übergewicht habe, wie motivierend. Ansonsten noch ein wenig bei der VOIP-Telefonie und beim Informatik-Magazin Anthrazit rumgedüst, das ich jetzt auch abonniert habe. Nebst all der Fachliteratur tut so ein wenig Userfreundlichkeit doch wieder extrem gut!! Doch allgemein hat mir die OrbitIex sehr gut gefallen.

Danach Heimfahrt im Zug. Unsere SBB geht echt vor die Hunde! Sie hatten irgendwo zwischen Genf und Zürich (wieder mal) Fahrleitungsstörung, der Zug kommt 30 Minuten später und fährt nur bis Winterthur. Dort informiert uns niemand, wie’s weitergeht, zum Glück stimmen ab jetzt die Fahrpläne. Ich betreue eine ausländische Familie, trage ihnen die Koffer und helfe ihnen sprachlich weiter. Zu Hause dann Panik, der Rasen sollte gemäht werden. Mein Bruder kann nicht, er stand vorher wieder 6 Stunden im Militär. Dies ist begreiflich, zu VK-Zeiten stand ich zum Teil 12 Stunden … Ich kenne das Gefühl, doch mit meinem Fuss kann ich auch nicht mehr die Wiese mähen, also ist’s an Papa wieder mal.

Samstags noch die Bewerbung für’s Sommerpraktikum absenden und Fahrt nach Chur. Hier besuchte ich am Bahnhoffest das Sina-Konzert, es war absolut cool! Mitten in einer Schar von Bündnern sang ich jede einzelne Melodie auf Walliserdeutsch mit, hüpfte und „ging voll ab“ … Geschlafen habe ich auch gut danach. Wenigstens hatte Sina mir den Abend gerettet, zuvor durfte ich mir noch Polo Hofer anhören. Sorry an alle Fans, aber ich verstehe den Typen fast nicht beim Singen. Er mag ja echt cool sein, aber wenn ich nichts verstehe, ist’s bei mir schon mal vorbei!

Heute Sonntag wieder mit dem Bus ans Bahnhoffest gefahren. Die VK-Abteilung Chur ist echt nicht zu beneiden. Den inneren Kern des Einsatzes dürfen sie nicht stellen, dort steht die Securitas. Stattdessen wurden sie an die Seitenränder zum Verkehrsdienst vertrieben. Was immer ich auch gegen unseren Leiter Einsätze bei den Fürstenländern und seine diktatorische Art zu sagen hatte, eines hat er nie zugelassen: Securitas auf unserem VK-Gebiet. Lieber liess er uns unter der Woche stehen! Wenn man ihm etwas zu Gute halten kann, dann wenigstens das – auch wenn sonst vieles schrecklich schief lief (und läuft).

Wie auch immer, ich fuhr mit einem alten Postauto nach Untervaz und von da mit dem Dampfzug zurück. Echt cool, doch der Gestank der Lokomotive war echt grässlich! Da begreife ich die Menschen, die fluchend und schreiend nach einer Tagesreise aus dem Zug kletterten – womöglich noch mit Russ beschmiert. In Chur sah ich mir diverse Lokomotiven an, darunter auch den Führerstand des TGV. Ich freue mich bereits jetzt auf meine Reise von Paris her retour mit eben jenem Zug. Heute Abend dann Puff mit dem Internet – erst wenn ich die IP-Adresse von Hand eingeben, kriege ich einen Anschluss. Dies, weil von der Cablecom her das Modem ausgewechselt wurde und somit alles nicht mehr funktioniert ausser das Modem des Heimleiters. Die Cablecom hatte die Vorgabe gestellt, dass ein neues Modem installiert werden sollte, dies, wenn das Internet nicht mehr funktioniere. Dies war heute der Fall, jetzt funktioniert zwar das Modem beim Heimleiter, aber unsere WLAN-Verteiler nicht mehr – so haben wir Studenten eben unsere eigenen Tricks auf Lager. HEISSER TIPP: Niemals zu Cablecom wechseln, denn dort gibt’s unnützliche Setop-Boxen und schrottreife Zugänge. Da bleibe ich lieber bei Swisscom, viel weniger Aerger und besserer Service mit Notfallnummer und so. Gute Nacht allerseits.


Arrivederci VK

April 20, 2008

Dieses Weekend war von vielen Emotionen und Gefühlen geprägt.

Am Freitag die Brauereibesichtigung (Calanda in Chur) mit unserer Studentenschaft. War wirklich eine coole Sache, der Austausch untereinander bringt weitere nützliche Inputs – und sei’s nur drei Biere mit Wienerli und ein Pokerspiel. Letzteres konnte ich leider nicht besuchen – nach der Besichtigung war ich derart besoffen, dass ich den Studikollegen zwar nach der Adresse, aber nicht nach dem Nachnamen fragte. Folge: Ein Wohnblock, 20 Türklingeln mit etwa 30 Namen – aber wo ist seine WG? Werde wohl das nächste mal genauer nachfragen müssen – oder eben weniger kippen.

Samstags die HV der Verkehrskadetten, meine Letzte zum Glück. Was für eine gottverd. … Vetterliwirtschaft!! Zunächst einmal waren Wahlen. Ich hatte die VK damals verlassen, weil mir der Leiter Einsätze nicht passte. Der Leiter stellt zuerst den Präsidenten zur Wahl. Dieser wiederum griff in die Trickkiste und stellte den gesamten Vorstand zur Wahl. Resultat: Entweder wählte man den gesamten Vorstand nicht oder eben alle zusammen. Hierzulande auch gerne als „Salamitacktick“ bezeichnet. Als Höhepunkt wurde ein VK, der keine Ausbildung abgeschlossen hatte (auf jeden Fall keine „richtige“ halbjährige mit den Rekruten, lediglich ein wenig Winken und einen Theorietest ausfüllen – aber was Ausbildung wirklich heisst, nämlich knochenharte Arbeit, hat er nie erfahren!!), in den Rang des Kaderanwärters (also der Stufe vor dem Kader!) gewählt und die beiden Burschen, die mir damals alle Unwahrheiten auf den Hals gehetzt hatten, wurden ebenfalls einen Rang nach oben befördert. Ich bin froh, dass ich weg bin!

Sonntags dann mal Entspannen von allem und viel schlafen, so es meine grenzenlose Wut zulässt. Danach einen echt herrlichen Braten verspeist, ein wenig Hausaufgaben und ab nach Chur retour. Jetzt noch ein DVD und schlafen. Gute Nacht allerseits.


Toller Sonntag

März 2, 2008

Hallo Leute, heute wars echt ein toller Tag. Konnte mich mal etwas von dem VD-Abenteuer erholen und bin nun wieder topfit. Heute wars eher gemütlich, wenig Hausaufgaben, viel Lesen und gutes Mittagessen … Ja, war nicht schlecht. Ein gewöhnlicher Sonntag halt. Werde mir nachher wiedermal einen Actionfilm reinziehen, Stirb Langsam 4.0. Einer meiner Lieblingsfilme, echt cool!


Ein vergangener Traum

Februar 29, 2008

Hallo zusammen,

heute ist für mich ein Traum zerplatzt. Wie eine Seifenblase, einfach so kawwuuummm! Kennt ihr das, dieses scheussliche Gefühl dabei? Eigentlich wollte ich ja Verkehrsdienst bei uns hier in Chur machen, aber eben, es lief ein wenig anders. Heute hat mich der Chef derart fertig gemacht, dass ich gesagt habe: „Nein danke, du Schafziegel!“ Ich bin gegangen, ohne Reue. Doch der Abschied schmerzt. Es ist so hart, wenn so etwas zu Ende geht. Dabei hatte der morgen so gut angefangen, mit dem Kommunikationsforum an der HTW. Echt ein spannendes Modul, wenn nur der Chef auch mal was davon gehört hätte. Aus lauter Nostalgie noch ein Bildchen unten rein von mir selber in glücklichen Zeiten. Don’t panic, es geht immer weiter!

Euer Manuel

Beförderung VKA-F

Beförderung VKA-F